Royal Legacy - Teil 5 von Tiara
Überraschung
Bunny wollte gerade auf die Frage antworten, als ein Gemisch von Furcht, Erschöpfung und Hilflosigkeit überfiel. Bevor sie sich der Herkunft der dieser plötzlichen Gefühle, die nicht die ihren waren. klar werden konnte, knickten ihre Beine ein. „Bunny!“ Mars war neben ihr gestanden und fing sie zusammen mit Venus auf. „ Was ist passiert?“ Bunny schüttelte nur kurz den Kopf und versuchte wieder auf die Beine zu kommen. „Später.“sagte sie mit etwas zittriger Stimme.
Einige Zeit später hatten sich die Sailors in einem leeren Park ganz in der Nähe versammelt. Der Vollmond leuchtete am Himmel und im Park herrschte eine Grabesstille. Es war schon lange nach Mitternacht. Jeder von ihnen hatte in irgendeiner Weise am nächsten Tag Unterricht, bis auf Bunny, die ja noch entschuldigt war, doch das war im Moment unwichtig. Mamoru setzte sich mit der, noch immer ein wenig wackligen Bunny auf eine Bank. Er schien sie nicht aus den Augen lassen zu wollen. Hotaru setzte sich daneben. Sie schien mit ihren Kräften am Ende zu sein. Es verwundete so manchen noch immer was für eine Kraft in diesem kleinen Mädchen steckte. Als Usagi von dieser Geschichte mit der Gedächtnisveränderung hörte, war sie doch ziemlich erleichtet. Sie hatte sich schon den Kopf zerbrochen, wie sie ihren Eltern die Geschichte verkaufen sollte. Aber zu Glück hatte sich die Sache erledigt. Jetzt grübelte sie über dieses Gefühl, dass sie gespürt hatte. Rei war ziemlich ungehalten, dass Bunny kein Wort mehr von sich gab. „Zuerst verschwindest spurlos, dann taucht ein neuer Gegner auf und jetzt sagst du kein Wort mehr. Wenn wir diesen Planeten schützen sollen, sollten wir auch wissen was los ist.“ Doch Bunny hörte sie gar nicht mehr sondern hatte ihren Kopf an Mamorus Schulter gelegt und war eingeschlafen. Mamoru legte zärtlich den Arm um ihre Schultern. „Morgen.“ Sagte er bestimmend. Er konnte an jeder einzelnen der Mienen ablesen, was das Team dachte, Haruka wollte widersprechen, doch ein kühler Blick von Mamoru ließ es sie anders überlegen. Mamoru nahm Bunny in seine Arme und trug sie zu seiner Wohnung. Dort legte er sie auf die Couch und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Schlaf gut Usako.“ Sagte er und ging dann schließlich auch ins Bett.
Bunny stand mitten auf einem blutdurchtränkten Feld. Der Wind peitschte über die Ebene und der Himmel war rot wie Blut. Vor sich sah sie Elune, die traurig zu Bunny schaute. „Was ist hier los? Wo bin ich?“ fragte Bunny, doch Elune zeigte nur zitternd ein eine Richtung. Ihre weißen langen Haare wehten durch den Sturm in alle Richtungen. In mitten der Ebene durchbrachen plötzlich pechschwarze Wurzeln den Boden. Sie verflochten sich in Windeseile und schließlich war aus ihnen ein runder Türrahmen geworden. Gleißende Blitze schlugen in das Tor und schienen es aufzuladen. Funken schlugen von der einen Seite des Wurzelrahmens in die andere, bis sich eine Art Ereignishorizont bildete. Bunny versuchte mehr zu sehen, doch der Wind drohte sie umzuwerfen. Eine dunkle Gestalt schien sich zu manifestieren, und eine Klauenartige Hand griff heraus. Doch dann tauchten drei Gestalten auf. Eine davon war gleißend hell wie die Sonne, eine leuchtete in kühlem blau, wie der Mond und eine war tiefschwarz wie die Nacht. Sie trugen Gewänder die den Sailorfukus ähnelten. Es waren ärmellose, kurze Kleider mit Seemannskragen und Schleife. Lange Handschuhe reichten bis an die Oberarme und kleine broschenähnliche Schmuckstücke hingen mit dünnen Kettchen um ihre Taillien. Ihre Diademe blitzten wie Edelsteine in ihrem Haar. Ihre Waffen waren ein Schwert, ein Speer und ein Bogen. Die Kriegerinnen schienen Bunny seltsam bekannt zu sein doch sie wusste nicht woher. Alle drei drangen auf die Gestalt ein und schließlich schloss sich das Tor wieder und im selben Moment ließ der Sturm nach. Doch gerade, als alles friedlich zu werden schien, begann die gleißende Gestalt mit ihrem Schwert mit den anderen beiden zu kämpfen. Usagi hielt den Atem an, als sie zuerst die eine, dann die andere mit ihrem Schwert tötete. Dabei wurde die Gestalt immer dunkler und dunkler. Ihre weißen Haare wurden Grün und Fuku und Schwert zersprangen mit einen lauten Klirren in tausend Scherben. Dann erklang ein lautes, dämonisches Lachen und Bunny wachte mit einem kurzen Schrei auf.
Zuerst wusste sie nicht wo sie war, doch schnell erkannte sie die Einrichtung. Die Sonne schien bereits durch die Balkontüre. Ein lächeln huschte über ihr Gesicht Sie lag auf dem Sofa und war mit dem Umhang zugedeckt, den sie von Elune hatte. Langsam stand sie auf. Ein Zettel lag auf den Tisch. „Bin in der Uni. Bis später. Kuss Mamoru.“ Bunny lächelte leicht und suchte sich etwas Anständiges zum anziehen. Sie hatte noch immer den Schlafanzug an. Schließlich stieß sie ein „Juhuu!“aus, als sie einen Pulli und eine Hose entdeckte, die sie einmal hier gelassen hatte. Kurz darauf klingelte es und Luna, Artemis und Diana standen vor der Tür. Bunny hatte keine Ahnung, wie sie an die Klingel herangekommen waren, doch wurde ihr Gedankengang sofort unterbrochen. „Bunny.“rief Luna und war im selben Moment in Usagis Armen. „Wenn ich mir vorstelle, das du vor meiner Nase entführt wurdest. Ich könnte mir jedes Haar einzeln ausreissen!“ Sie wollte weiterreden, doch Bunny hielt ihr den Mund zu. „Ich bin ja wieder da und keine Sorge, mir geht es gut. Und fragt nicht was passiert ist.“ Den letzten Satz sagte sie mit Nachdruck. Diana wollte etwas erwidern. „ Nicht jetzt! Ich will nicht alles doppelt und dreifach erzählen.“ Bunny lächelte dabei und holte die drei in die Wohnung.
Chibiusa hatte die Nacht eigentlich nicht geschlafen, war jedoch trotzdem in die Schule gegangen. Jetzt da sie wieder in der Vergangenheit war, wollte sie auf diese Gelegenheit nicht verzichten. Abgesehen davon, dass Ikuko sich gewundert hätte warum sie nicht in die Schule gehen würde, machte das lernen hier mit Momo viel mehr Spaß, als in der Zukunft von einem Privatlehrer unterrichtet zu werden. Allerdings hatte sie sich noch immer nicht daran gewöhnt, so spät ins Bett zu gehen, oder gar eine Nacht durchzumachen, und so verwunderte es nicht, dass ihr immer wieder im Unterricht die Augen zufielen. Und so hörte sie zuerst gar nicht, wie die Lehrerin eine neue Mitschülerin vorstellte. „Dies hier ist Hotaru Tomoe. Sie hatte bisher Privatunterricht und wird bis auf weiteres mit euch in die Klasse gehen.“ Als hätte sie der Blitz getroffen war Chibiusa wieder wach. Zuerst dachte sie, sie hätte geträumt, doch vorne an der Tafel stand Hotaru, und sie trug ihre Schuluniform. Chibiusa war derart überrascht, dass sie zuerst kein Wort herausbrachte, als sich Hotaru lächelnd neben sie setzte.
In der Zwischenzeit waren auch Minako, Ami und Makoto in ihrer Schule und versuchten sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Als der Lehrer mit drei neuen Schülerinnen auftauchte. *Dies sind vier neue Schülerinnen, die ab heute in diese Klasse gehen werden*, stellte der Lehrer Mädchen vor. *Taiya Fujina, Miharu Chiba, Sakura Akapoi und Naru Osaka. Bitte seid nett zu ihnen und nehmt sie schnell in euerer Klassengemeinschaft auf.*
Die drei Mädchen nickten der Klasse kurz zu und suchten sich einen freien Platz. Taiya war ein schlankes, braungebranntes Mädchen mit langen, lockigen hellblonden Haaren. Sie fand einen Platz hinter dem von Usagi. Miharu, das andere Mädchen, war ebenso wie Taiya schlank, jedoch blasser und etwas größer als sie. Sie hatte blaue Haare, die von einem Dutt am Kopf sanft über ihre Schulter fielen und setzte sich neben Ami. Sakura war ein schlankes Mädchen mit schulterlangen blonden Haaren. Sie setzte sich neben Makoto. Naru lächelte ihre alt bekannten Freundinnen an und zwinkerte ihnen zu. Ihre Haut war blasser als früher und ihre Haare waren nun kürzer und von einen dunkleren braun, fast schwarz. Naru setzte sich neben die verdutzte Minako und beugte sich zu ihr herüber. „Überraschung.“ flüsterte sie. „Hat Bunny wieder verschlafen?“ Erst jetzt bemerkte Minako ihren erstaunten Gesichtsausdruck und fasste sich wieder. Sie flüsterte ihr ein „Nein. Sie ist auf einer Exkursion.“zu und sah wieder zum Lehrer, der mit dem Unterricht fortfuhr. Narus fragenden Gesichtsausdruck ignorierte sie.
Dieses Werk wurde am 20.08.2007 15:38 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
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