Weihnachtswunder von Crystal Tokio von Lysanda
Also ich habe viel Zeit in diese Geschichte investiert und würde nun gerne doch ein paar ausführlichere Meinungen von euch bekommen^^ Ich würde mir auf jeden Fall ein solches endgültiges Ende für die Sailors und die Generäle wünschen und hoffe das auch Nehelenias Gefühle im Kampf mit dem dunklen Königreich gut rübergekommen sind.

Denen die es noch nicht gelesen haben wünsche ich viel Spass dabei^^


Es war ein kalter Morgen als die Besucherin sich durch den Nebel schlug. Ihre schwarzen Haare schlugen ihr ins Gesicht, da auch der Wind sie nicht schonte.

Langsam kam der verschwommene Umriss des Kristallpalastes in Sicht und ein seltsames Gefühl regte sich im Herzen der Frau. Nie hätte sie gedacht diesen Palast einmal betreten zu müssen. Sie hatte der Person, zu der sie wollte eigentlich nie begegnen wollen. Aber nun...

Düstere Gedanken begleiteten die Besucherin auf ihrem Weg.
Es war etwas geschehen.
Etwas das alles wieder zerstören könnte.
Und das würde sie diesmal nicht zulassen.

Seufzend wischte sie sich zum hundertstens mal eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Es war ein ähnlicher Tag, an dem sie ihre Erinnerung wieder bekam, der Tag an dem ein Monster ihre Freundin Angriff und mit einem Schlag all ihre verborgenen Erinnerungen über sie herfielen. Die Erinnerung an ihr verlorenes Reich, an ihre Freunde und an ihre Schwester. Ihr Reich, das Reich der Schatten. Jetzt lebte sie verborgen unter den Menschen, doch damals war sie die zukünftige Königin dieses Reiches, bis... ja bis SIE kamen. Sie die den Silberkristall wollten und alles Leben auf dem Mond versuchten auszulöschen. Doch sie gab ihrer Schwester, die den Kristall besaß nicht die Schuld, denn ohne den Silberkristall wäre sie heute nicht mehr am Leben. Ihre Schwester hatte gekämpft, gekämpft für all jene die sie liebte, während sie selbst feige gewesen war. Gefangen, Ohnmächtig vor Angst und Unerfahrenheit. Sie hätte besser auch gekämpft, vielleicht wäre dann alles anders gewesen. Im letzten Moment hatte ihre Schwester Selen die Kraft des Kristalls genutzt, den Feind eingeschlossen und alle Mondbewohner auf die Erde geschickt um dort wiedergeboren zu werden. Auch sie selbst war mitgeschickt worden und lebte lange Zeit unwissend unter den Menschen. Doch auch nach dem entdecken ihrer Erinnerung, fand sie nicht den Mut ihrer Nichte gegenüberzustehen, sie die damals ihrer Mutter nicht geholfen, sondern nur all ihre Hoffnung auf Selen und ihr Licht gesetzt hatte. Licht und Schatten, gemeinsam hätten sie vielleicht ihre Welt retten können… und auch Selen würde dann heute noch leben.

Nun stand sie vor dem Tor des Palastes. Das Tor, von dem man sagte, dass es nur bestimmte Personen einließ, Personen mit einer besonderen Kraft. Nehelenia wusste nicht ob sie diese besaß, geschweige denn, ob ihre Nichte sie wieder erkennen würde. Sie würde sie vermutlich für verrückt erklären. Ein kurzes Lächeln huschte über ihr Gesicht, aber dieses Risiko musste sie eingehen. Langsam legte sie ihre Hand auf das Feld zum öffnen des Tores. Skeptisch ließ sie ihren Blick auf dem Feld ruhen und wartet gespannt ob etwas passieren würde, doch kaum berührte ihre Handfläche komplett den Stein, als dieser auch schon zu leuchten begann. Schnell wurde das leuchten stärker und sie hörte wie sich etwas in Bewegung setzte. Als sie nun wieder zum Tor schaute war es gerade soweit geöffnet, das sie hindurchschlüpfen konnte. „Also gut...“, ihren Mut noch einmal zusammennehmend betrat Nehelenia den Palast.

Voller Staunen stand sie nun in der Eingangshalle. Die Wände schienen wirklich als wären sie aus Kristall und ein großes Bild des Mondes hing an der gegenüberliegenden Wand. Während sich das Tor hinter ihr wieder schloss trat sie näher an das Bild heran. Mehrere Minuten betrachtete sie den Mond und musste wieder an ihre alte Heimat denken. An all die Menschen. Tränen stiegen in ihren Augen auf und die Erinnerung drohte schon sie zu überwältigen als plötzlich ein Kinderlachen zu hören war. „Fang mich doch!“ rief die Mädchenstimme und ein rosahaariges Wesen lief über den linken Gang, gefolgt von einem grauen Kätzchen. Erstaunt folgte Nehelinas Blick dem Mädchen und sie rührte sich erst wieder als sie schon wieder verschwunden war. Wer war das, aber da sonst niemand zu sehen war folgte sie dem Impuls der Richtung des Mädchens zu folgen. Nachdem sie durch einige Gänge und um mehrere Ecken gebogen war, wurde ihr klar, dass sie sich bereits verlaufen hatte. „So ein großer Palast, aber niemand ist zu sehen und die Stille“ sie hielt kurz den Atem an und lauschte „ist fast unheimlich.“, sprach sie zu sich selbst, „Verdammt, Serenity wo steckst du!“ rief sie wütend und ihre Stimme hallte im Gang wieder. Es konnte doch nicht sein, das der Palast total ausgestorben war. Plötzlich fiel ihr etwas auf, es war zwar nur ganz schwach gewesen, aber irgendetwas auf dem Boden hatte geleuchtet. Nehelenia drehte sich um, doch da war nichts. Als sie wieder in die Vorherige Richtung schaute tauchten allerdings auf einmal gelb leuchtende Punkte auf dem Boden auf. Sie ging erschrocken einen Schritt zurück und die Punkte folgten ihr. „Was soll das?“ Doch die Punkte schwiegen. Unentschlossen ging sie ein paar Schritte vorwärts und es tauchten neue Punkte auf, während die, das stellte sie mit einem Blick über die Schulter fest, hinter ihr verschwanden. Da sie eh nicht wusste wohin beschloss Nehelenia nun den Punkten erst mal zu folgen.
Nach einigen weiteren Türen ging es eine Treppe hinauf ins nächste Stockwerk und dort durch zwei drei Räume, die ihr bewohnt erschienen, denn es standen Bücherregale und Schränke, sowie mehrer wertvolle Gegenstände darin. Dann endete die Spur vor einer Tür hinter der sie Stimmen vernahm. „Hallo?!“, rief Nehelenia als sie gegen die Tür klopfte. Zu ihrem erstaunen öffnete auch diese sich automatisch und drei paar fragende Augen blickten sie an. „Ähm,...“ das gefiel Nehelenia nun gar nicht. „Ich bin Nehelenia Moñdes und...“ doch weiter kam sie nicht. „Wir wissen wer du bist!“ brauste die schwarzhaarige Frau auf, doch die andere Blonde gebot ihr mit einer Handbewegung zu schweigen. „Ihr wisst?“ wunderte sich Nehelenia. „Ich denke es ist besser, wenn Serenity dir das erklärt.“, erwiderte nun die Blonde, fasste die schwarzhaarige an der Hand und zog sie hinter sich aus dem Raum. Nun war Nehelenia allein mit der Person die sie gesucht hatte. Serenity saß da, in ganz normaler Kleidung und schien nicht genau zu wissen was sie nun tun sollte. Draußen hörte sie die anderen beiden, die es sich anscheinend in dem Zimmer gemütlich machten „Ob es gut ist sie allein zu lassen, Venus?“ sprach die Stimme der Schwarzhaarigen, „Sie ist nicht mehr dieselbe wie damals Mars, sie kann sich vermutlich nicht mal mehr daran erinnern.“ Nehelenia ging davon aus, das sie ihr Mondleben meinten, doch irgendwie passte das nicht ganz zusammen. „Nun,...“, begann Serenity, „Mhm, setzt dich doch.“, bot ihr die andere nun einen Stuhl an, den sie auch dankbar annahm. „Womit soll ich anfangen, also wir wissen wer du bist, oder eher warst. Doch ich denke du kannst dich nicht mehr daran erinnern, das wir uns schon mal begegnet sind und falls dies so sein sollte, ist es vielleicht besser dir das nicht zu erzählen.“ Nun wurde Nehelenia aber neugierig. Schon mal begegnet war sie Serenity nie auf dem Mond. Doch auch wie Neugierig sie war, es gab wichtigeres. „Hör mir zu“, begann nun Nehelenia, „was auch immer passiert ist, das ist jetzt unwichtig. Doch ich werde dich irgendwann danach fragen.“ Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, doch dann wurde sie wieder ernst. „Es ist etwas passiert, in England gab es einige Zwischenfälle, die darauf schließen lassen das irgendetwas passieren wird, irgendetwas Böses ist im Gange. Es sind 5 Steine in einem Museum gestohlen worden und seit diesem Zeitpunkt sind 17 Menschen verschwunden. Mehr konnte ich nicht herausfinden, nur das es sich um einen Nefrit, Zoisit, Berill, Kunzit und Jedit handelte. Ich fürchte unsere alten Feinde sind wieder erwacht.“ Ein Angsterfüllter Blick fuhr über Serenitys Gesicht. Doch sie fasste sich schnell wieder. „Ich denke wir sollten zu Merkur gehen, sie kann das mit ihrem Computer überprüfen und dann werden wir uns das...“, doch bevor sie den Satz zu Ende gesprochen hatte wurde sie eisweiß im Gesicht, „Der Kristall!“, stöhnte sie laut und sackte bewusstlos zusammen.
„Serenity! Was ist mit dir!“, rief Nehelenia und schüttelte diese, doch es kam keine Reaktion. Die beiden anderen Mädchen kamen ins Zimmer und die Schwarzhaarige, vermutlich Mars führte sie an, „Was hast du mit ihr gemacht!“ Doch Venus beruhigte sie. „Ich glaube nicht das sie es wahr. Serenity ist eiskalt. Hol die anderen, ich bringe sie in ihr Schlafzimmer.“ Wie geheißen machte sich die eine auf den Weg, während die andere Serenity nahm und mit Nehelenias Hilfe in ein Zimmer mit einem großen Bett brachte. „Ich habe gehört was du gesagt hast, aber kann das wirklich sein, das sie wieder da sind? Das hieße ja das irgendwer sie befreit hat.“ Nehelenia schaute unsicher Venus in die Augen. „Es ist nur so ein Gefühl, aber ich denke schon.“

Ein Lachen verklang in den Tiefen weißen Schneeböhen des Nordpols als sie dem weißhaarigen Mann einen Ring übergab. Die Unbekannte selbst trug ein Diadem, das augenscheinlich aus Eis zu bestehen schien. „Und nun geh und tu was ich dir aufgetragen habe.“, befahlt die Gestalt im Schnee.
Nachdem Nehelenia Venus von Serenitys letzten Worten erzählte, sprang diese auf und rannte zu dem Raum in dem der Silberkristall aufbewahrt wurde. „Nein!!!“, schrie sie als sie die Gestalt vor dem Podest erkannte. „Neflite!“ Was machte er hier? Wie kam er in den Palast? Venus Gedanken rasten. Doch dann begriff sie das Neflite irgendetwas mit dem Silberkristall machte. Er stand davor ohne ihn zu berühren, doch eine Energie von dem Ring an seiner Hand übertrug sich auf den Kristall. „Es ist zu spät“, sprach nun Neflite zu ihr und löste sich wider in Luft aus. Erschrocken rannte Venus zum Kristallpodest, doch zu ihrem Erstaunen war der Silberkristall noch dort wo er sein sollte, allerdings mit einer dicken Eisschicht umhüllt. Vorsichtig nahm Venus den Kristall und kehrte zurück zu Nehelenia. „Du hattest recht“, begann sie als sie den Raum betrat, „sieh was Neflite angerichtet hat.“ Mit großen Augen sah Nehelenia sich den Silberkristall an, den sie zum ersten Mal sah, doch auch ihr war klar, dass die Eisschicht nicht normal war.

„Du hast es erledigt? Gut, dann lasst uns gehen. Der Palast wird mir gehören und mit ihm die ganze Erde.“, wieder lachte die Unbekannte und 6 Personen machten sich auf den Weg zum Kristallpalast.

„Ich gehe den anderen entgegen, bleib du hier bei Serenity und dem Silberkristall.“ Sagte Venus in einem Ton der keinen Widerspruch zuließ zu Nehelenia. Dann rannte sie auf den Flur und Nehelenia hörte schon das aufgeregte Gerede von mehreren Mädchen. Was sollte sie nur tun. Vorsichtig legte sie den Kristall auf den Nachtschrank neben dem Bett. „Serenity, was soll ich nur tun?“, fragte sie die Bewusstlose. Hier bei ihr zu bleiben bescherte ihr wieder das Gefühl nichts zu tun, doch wie sollte sie schon helfen können.

Als Venus auf den Flur trat kamen ihr schon die anderen entgegen. Die drei Mädchen sahen ihr gleich die Bestürzung an, es musste noch etwas passiert sein. Schnell berichtete sie was Vorgefallen war. „Am besten versuche ich mit dem Computer herauszufinden wo sie sind.“, meinte Merkur. „Und ich werde es dem König berichten“, schlug Mars vor. „Das ist gut“, stimmte Venus zu, „Jupiter du solltest nach der Kleinen Lady schauen und ich werde Luna und Artemis holen und dann zu Merkur gehen. Achtet bitte auf eure Kommunikatoren. Ich werde es euch melden, sobald wir mehr wissen.“ Eifrig stürzten alle los.

Schnell war der Flur wieder leer und die vier Kriegerinnen in alle Richtungen des Palastes verstreut. Doch keine sollte ihre Aufgabe erfüllen können.

Ahhh!, Jupiter hörte schon von weitem den Schrei der Kleinen Lady. Wer wagte es bloß sie anzugreifen? Als Jupiter den Raum betrat blieb ihr der Atem weg. Neflite! Mit einem bösen Grinsen im Gesicht hielt Neflite die Kleine Lady fest umklammert. Auch du wirst uns nicht wieder aufhalten können!, entgegnete er ihr und ließ aus seiner Hand einen starken Energiestoß Jupiter los. Dann fasste er sie um die Taille und flüßterte ihr ins Ohr Komm mit mir Süße.

Luna schoss Venus bereits entgegen und es war eine Explosion aus dem Raum der Katzen zu hören. Was ist passiert Luna?, fragte Venus im laufen doch die Antwort der Katze registrierte sie schon nicht mehr. DU schon wieder! anklagend erblickte sie Kunzite Lass Artemis sofort los! Bitterböse griff sie Kunzite an, doch dieser wehrte ihren Angriff mit Leichtigkeit ab. Auch du wirst noch alles verstehen. erwiderte er ihr frech als er zum Gegenangriff überging.

Kaum stand Merkur an ihrem PC und wollte die Daten eingeben als sie von hinten ergriffen wurde. Eine Person die sie einmal nur zu gut kannte drehte sie zu sich um. Ihre Augen weiteten sich, als ihr gegenüber sie mit einem dunklen Kuss wehrlos machte.

König Endymion rief Mars als sie dachte das sie in Hörweite des Königs war, doch sie erhielt keine Antwort. Als sie gerade die Tür des Raumes öffnen wollte, hinter der sie den König vermutete wurde ihr schwarz vor Augen.

Eiskalt blickten die Augen der Fremden die 5 Paare an. Dann begann sie zu lachen Hahahaha! Wie ich sehe habt ihr eure Aufträge ausgeführt. Nun denn, dann lasst uns zur Königin gehen!

Nehelenia saß immer noch an Serenitys Bett. Wie konnte sie nur helfen. Dann wurde auf einmal das ungute Gefühl stärker. Sie krümmte sich unter den bösen Strahlen. Es war als ob die Gefahr direkt vor der Tür stand. Nehelenia schaute sich suchend um. Nichts hätte ihr als Waffe dienen können als auch schon die Tür aufgerissen wurde. Na meine Süße. Schläft die Königin? Sie wird dir nicht helfen können. Feierlich und Seite an Seite folgten der Ersten Person 10 weitere. Sieh dir meine Diener an, du solltest sie kennen. Nehelenia lief es Eiskalt den Rücken herunter. Diese Personen hatten ihr Königreich vernichtet, aber warum standen die Sailor Kriegerinnen direkt neben ihnen? Ich habe so vieles hübsches, neues Spielzeug bekommen. Selbst der König konnte meiner Dienerin nicht widerstehen, nicht wahr Perilia? Es stimmte, die Kriegerinnen sahen sehr zu frieden aus. Sie postierten sich rund um Serenitys Bett. Mars! Jedite! Haltet sie fest und Merkur bring mir den Silberkristall! Die genannten Personen setzten sofort den Befehl der Unbekannten um. Nehelenia hatte keine Chance und selbst wenn, wohin hätte sie fliehen können. Verzweifelt schaute sie den Kriegerinnen in die Augen, doch ihr Blick war stumpf. Serenity, was soll ich nur tun, sprach sie verzweifelt zu ihrer schlafenden Nichte. Serenity wird dir nicht helfen. erklärte ihr die Unbekannte als sie ihren Worte hörte. Sie wird solange schlafen wie ich es will. Der Silberkristall steht nun unter meiner Kontrolle und somit die ganze Erde Nehelenia schaute die andere entsetzt an. Sollte so einfach wieder alles enden? Wieder alles verloren sein? Die Verzweiflung schlug in Wut um und sie zerrte an den beiden die sie festhielten bis sie freikam. Wer bist du überhaupt, funkelte sie die andere Böse an. Erkennst du mich etwa nicht mehr wieder? Bist dir wohl zu fein geworden für mich. Naja, dann will ich dich mal Aufklären. Ich bin das Überbleibsel deiner Einsamkeit. Ich habe mein Aussehen verändert um nicht erkannt zu werden und mich auf die Suche nach der verloren geglaubten Krone von Kaguya der Königin des Eises gemacht., bei diesen Worten veränderte sich das Gesicht der Unbekannten und Nehelenia blickte wie in einen Spiegel. Nein, das kann nicht sein. entgegnete sie der anderen. Doch so ist es, auch wenn du dich nicht mehr daran erinnerst. Serenity nahm mir… uns unsere Macht und sperrte uns in einen Spiegel. Doch dann befreite sie dich von deiner Einsamkeit und schenkte dir eine neue Chance, doch ich blieb allein zurück, Noch einsamer als vorher. Das werde ich weder dir noch Serenity jemals verzeihen! Die Augen der anderen funkelten böse. Nehelenia verstand nicht und doch wusste sie irgendwie dass es stimmte. Das Leben, so voller Fröhlichkeit ist ein Hohn für mich, niemand versteht mich, niemand will bei mir sein!, rief die andere weiter. Unbemerkt begann Nehelenia zu weinen. Soviel Einsamkeit und Wut sollte in ihr gesteckt haben? Es tut mir Leid…, begann sie. Irgendwie fühlte sie sich schuldig. Doch je mehr dieses Gefühl ihr Herz erfüllte umso stärker spürte sie eine andere, eine neue Kraft in sich Erwachen. Nehelenia, du musst die Kraft in dir erkennen und nutzen, nur so kannst du dein altes Ich besiegen., hörte sie plötzlich eine Stimme. Nehelenia schloss die Augen und hörte plötzlich eine weitere Stimme. Das bist nicht mehr du. Erwache Sailor Kriegerin!, Als sie die Augen wieder öffnete stand sie wie die anderen Sailor Kriegerinnen in einer Sailor Uniform da. Entschlossen blickte sie die andere nun an. Ich bin Sailor Dark Moon und du kannst mir nicht schaden. Du warst ein Teil von mir und nun werde auch wieder zu diesem., mit diesen Worten Umarmte Sailor Dark Moon ihr anderes Ich und nahm dabei die ganzen negativen Gefühle wieder in sich auf. Ein starkes Licht ging von ihr aus und leuchtende Tränen flogen von ihrem Gesicht auf den Silberkristall zu. Auch dieser begann zu leuchten und das Eis schmolz. Erneut hörte Nehelenia wieder die erste Stimme und stellte fest das Serenity neben ihr stand in ihrem Königinnenkleid. Endlich hast du es geschafft Nehelenia. Nun lass uns meinen Freundinnen und ihren Begleitern das gleiche zukommen lassen. Nehelenia wusste was Serenity meinte und auch sie stand plötzlich in ihrem Kleid da. Die beiden Frauen nickten sich noch einmal zu als Serenity den Silberkristall hob und rief Macht des Silbermondes, schein und heile“ und Nehelenia einen schwarzen Kristall in die Höhe hob Macht des Dunklenmondes, lass das Dunkel erkennen und nimm es hinfort! Gemeinsam sprachen sie noch weiter Licht und Schatten gehören zusammen. Schatten und Licht können das Böse besiegen. Licht und Schatten können das unmögliche Möglich machen.

Als die Macht der beiden Kristalle verloschen war standen die beiden Frauen inmitten der Sailors und Generäle. Auch diese waren nun endlich von ihrem Hass befreit und selbst Perilia musste erkennen das ihr Weg falsch gewesen war. Überglücklich schlossen sich die Kriegerinnen und die Generäle in die Arme. Nun meine Lieben, begann die Königin die zwischen ihrem Gatten und Nehelenia stand, dieses Weihnachtswunder haben wir nur einer zu verdanken. Heute ist eine neue Kriegerin geboren worden. Nehelenia, Sailor Dark Moon ich möchte das du heute mit uns das Weihnachtsfest feierst und wenn du möchtest kannst du gerne im Palast bleiben, auf jeden Fall bist du bei uns jederzeit herzlich Willkommen. Mit Tränen in den Augen schlossen sich nun Serenity und Nehelenia und dem Jubel der Sailors und Generäle in die Arme. Keiner von ihnen konnte dieses Wunder schon ganz begreifen, doch nun war eine Neue Zeit für sie alle gemeinsam angebrochen.
Dieses Werk wurde am 22.01.2008 21:18 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
Umsetzung = Wie ist die Idee des Werkes verwirklicht wurden?
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Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
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