... Etwas Besonderes ... von Cassidy (15 Klicks)
15. TextWB zum PalaceGeburtstag.
Diese Geschichte widme ich ausschliesslich Silion und ihrer wundervollen Arbeit am Palace. Ich habe mir lang Gedanken darüber gemacht wie ich zeigen soll WAS so toll am Palace ist aus MEINER Sicht.

Ich habe drei Kurzgeschichten gewählt, weil 3 einfach eine praktische Zahl ist- weder zu viel noch zu wenig.
Ein Dankeschön an Hirudo und Shikyo, die ohne zu murren sich von mir ausnutzen lassen haben XD
Wieso eigentlich diese 3 Geschichten?
Also, dass ich mich einbaue ist klar, schließlich schreibe ich die geschichte und will was persönliches einbauen. Hirudo und Shikyo wurden gewählt, da es beides Charakter sind, die mir persönlich nahe stehen und zu denen ich klare Bilder und Vorstellungen habe. Ich brauchte drei grundlegend verschiedene Geschichten durch die sich trotzdem ein roter Faden zieht der schlussendlich zu Silion führt.

Kommis sind hier dringend erwünscht!


Die Sonne stand hoch am Himmel und tauchte den magischen Ort in ihr goldenes Licht. Der ungestüme Herbstwind wirbelte Blätter in leuchtenden Farben an den alten Eichen vorbei. Dem Weg des heulenden Windes folgte ein zartes Wesen mit einer Haut weiß wie Schnee, angekleidet in einem tiefschwarzen Kleid. Die großen , dunklen Augen, die wie ein endloser Abgrund schienen, fixierten etwas hinter den Bäumen, am Ende des Waldes. Wild wirbelten die rabenschwarzen Haare ihr ins Gesicht und die Stille des Waldes wurde durch laute Geräusche erfüllt, Explosionen, ohrenbetäubendes Krachen und Schreie. Die alten Eichen traten zur Seite und dem Wesen öffnete sich eine große Lichtung. Geblendet von den Strahlen der Sonne blinzelte sie erst und registrierte langsam die Quelle des Lärmes. Auf der Lichtung herrschte großer Betrieb:
Bunte Luftballons flogen umher, eine junge Mädchen hämmerten und bohrten ein irgendetwas herum und einige andere versuchten ein paar Hasen einzufangen und schrieen jedes Mal auf, wenn ihnen einer entwischte. Ocean beachtete das Chaos nicht und flog sofort wieder weiter. Hinter der Lichtung eröffnete sich Oceans Augen ein großes Tal mit einem prächtigen Palast im Mittelpunkt umringt von einem kleinen Dorf mit einigen Läden. Auch hier herrschte buntes Treiben, um das sich die Fairy jedoch nicht kümmerte. Ihr Ziel war der höchste Turm des Palastes, das Zimmer ihrer Gebieterin, Besitzerin und Freundin: Silion. Leise flog Ocean durch das offene Fenster in einen hellen und freundlichen Raum. Das Zimmer hatte eine kreisrunde Form und die Wände reflektierten ein harmonisches blau wider. Gegenüber dem Fenster stand ein großer Schreibtisch übersät mit Tausenden von rosa Plüschblumen. Eine junge Frau saß am Schreibtisch und schien sich über irgendetwas den Kopf zu zerbrechen. Sie stützte den Kopf auf ihrer linken Hand ab, dabei fielen ihr die silbernen Haare ins Gesicht. Müde strich sie sich die glänzenden Strähnen weg und seufzte. „Was ist los mit dir Silion?“, fragte Ocean und machte sich so bemerkbar. “Oh, Ocean!“, murmelte Silion und stand auf. Langsam ging sie zum Fenster und schaute hinaus. Einige Minuten lang schwieg sie und beobachtete die Palacebewohner, dann seufzte sie wieder: „Schau sie dir an! Sie geben sich so viel Mühe und arbeiten schon seit Tagen an den Vorbereitungen zum Fest. Ich wollte ihnen auch ein Geschenk machen. Etwas am Palace verbessern. Irgendetwas! Aber, seit Tagen sitze ich da und mir fällt nichts ein was wirklich was besonderes wäre!“ Ocean schaute mit ihren tiefen Augen die Göttin des Palace schweigend an. Sie sah erschöpft aus und etwas mit den Nerven am Ende. Ocean folgte dem Blick von Silion, die gerade drei Mädchen beobachtete, die unter einem Baum, abseits des Geschehens saßen und über etwas zu diskutieren schienen. Ocean lächelte als sie die drei erkannte. „Ich erzähle dir eine Geschichte, Silion. Drei Schicksale, die durch die Bestimmung zu einem wurden. Drei Geschichten, die durch wie ein Wunder zu einer einzigen wurden. Die Geschichte von drei völlig verschiedenen Mädchen, die ich auf meinen Reisen durch die Galaxie kennen gelernt hatte.“
Ocean schloss die Augen und erinnerte sich:

Die Sonne. Leuchtender Stern dieser Galaxie. Kein Wesen, das sie nicht kennt. Doch nur von weitem. Kaum einer traut sich hierher. Jeder weiß, hier ist es gefährlich, hier leben unbekannte Wesen- tödliche Wesen. Genau hier fängt die erste Geschichte an, oder besser gesagt, eine Geschichte endet hier. Die Geschichte einer stolzen Prinzessin:
Sie stand am Abgrund; zu ihren Füßen lag eine Stadt- ihre Stadt. Kein Licht brannte, tiefe Dunkelheit umhüllte die Häuser. Der eisige Wind schnitt ihr durch das blutrote Haar, zerrte an ihrem dunklem Kleid und schüttelte ihren steifen Körper. Doch sie beachtete die Kälte nicht. Ihr leerer Blick spiegelte die tote Stadt wider und stumme Tränen des Zornes liefen ihr die Wangen runter. Hirudo- Prinzessin der Sonne. Ehemalige Prinzessin... Ein Geräusch schreckte Hirudo aus ihren Gedanken. Blitzschnell drehte sie sich um und ließ eine Energiekugel erscheinen, als im gleichen Moment eine Katze aus dem Gebüsch sprang. Hirudos rubinrote Augen starrten in die pechschwarzen Augen der Katze. Einen Augenblick lang bewegte sich nichts mehr, selbst der Wind verschwand. Dann sprang die Katze davon. Hirudo blinzelte und wischte sich die Tränen weg. Plötzlich näherte sich ein Licht aus der Finsternis. „Lux, da bist du ja. Komm, wir müssen los!“, sagte Hirudo. Das Licht enpuppte sich als eine Fairy, die hell strahlte und eher wie eine Flamme aussah. „Bist du dir sicher, dass du das tun willst? Es ist das erste Mal in der Geschichte der Sonne, dass eine Prinzessin zurücktritt....“, flüsterte Lux und schwirrte um Hirudo herum. Die Prinzessin schüttelte ihren Kopf heftig:“ Das Volk war noch nicht bereit. Ich bin noch nicht bereit. Mein Leben lang wurde ich zur Kämpferin erzogen... und jetzt? Jetzt soll ich ein Volk regieren? Ich? Ich kann das nicht. Es wäre falsch ihnen so etwas wie mich zuzumuten. Ich bin keine Königin, kein Menschenfreund. Ich bin eine Kriegerin!“. Hirudo blieb plötzlich stehen. Schon wieder stand die schwarze Katze mit den seltsamen Augen vor ihr. –Folge mir!- Hirudo erschrak. Sie hatte ganz deutlich in ihrem Kopf eine Stimme vernommen. “Hast du das auch gehört?“, fragte sie Lux. Hirudo starrte erst Lux an und dann wieder die Katze. “Wer oder was bist du?“ – Folge mir!- Hirudo drehte sich um und schaute noch mal ihre Stadt an. „Was habe ich zu verlieren. Das hier ist sowieso das Ende...“

..: Jedes Ende ist ein neuer Anfang :..

Wasser. Endlose Tropfen fielen vom Himmel. Der Himmel war bedeckt von schweren, grauen Wolken und wirkte bedrückend. Der Wind heulte- nein- er schien fast zu weinen. Oder war das jemand anderes? Ein Mädchen folgte dem schmalen Pfad durch die Landschaft. Schutzlos, alleine. Ihre Kleidung klebte an ihrem zartem Körper, der unter der Schwere der Wolkendecke sehr zerbrechlich wirkte. Wasser floss durch ihre Haare, die an das dunkle Türkis des Meeres erinnerten. Sie weinte. Ununterbrochen flossen die Tränen und vermischten sich mit den Regentropfen. Sie schien erschöpft und trotzdem hielt sie nicht an, sie blickte sich nicht um. Weinend kämpfte sie gegen den Wind, der ihr den Regen gnadenlos ins Gesicht peitschte. Vielleicht waren es ihre Haare, die ihr immer wieder ins Gesicht geweht wurden. Vielleicht war es der dichte Regen, der alles um sich verschlang. Vielleicht aber auch die heißen Tränen, die ihre Augen füllten. Jedenfalls verdeckte ihr etwas die Sicht und so bemerkte sie die Baumwurzel vor ihr nicht und stolperte. Als sie auf den nassen, kalten Boden lag näherte sich ein dunkler Schatten von hinten. Das Mädchen spürte die Anwesenheit von einem weiteren Wesen und versuchte aufzustehen. Langsam richtete sie sich auf und drehte sich um. Ihr Blick traf auf zwei kohlenschwarze Augen, die sie aufmerksam musterten. „Eine Katze... „ murmelte sie. Dann blickte sie nach unten zu einem Wesen, dass in ihren Armen lag. “Devili, ist dir auch nichts passiert?...Devili? Mein Kleines...“, schluchzte sie und setzte sich unter den Baum über dessen Wurzel sie gestolpert war. Die Katze gesellte sich zu ihr. Sanft stupste sie mit der Pfote die Fairy an. “Sie ist krank... meine Devili. Ich muss sie dringend gesund pflegen.“ Die Katze deutete mit der anderen Pfote in die Richtung aus der das Mädchen gekommen war. Doch diese schüttelte nur den Kopf.“ Ich weiß dass dort eine Stadt liegt. Aber ich kann dahin nicht zurück. Ich bin dort nicht mehr willkommen. Ich habe alles verloren und jetzt... jetzt verliere ich auch meine Devili.“ Wieder weinte sie los und drückte ihre Fairy an sich. Die Katze ließ nicht locker und sprang auf ihren Schoss. Leise miaute sie und schmiegte sich an das Mädchen. „Tut mir Leid... ich habe mich auch noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Sasaki Shikyo“, sagte sie und lächelte höflich... Zumindest versuchte sie zu lächeln. Wieder miaute die Katze und schaute fragend Richtung Stadt. „Es ist nicht mehr wichtig warum ich gegangen bin. Es hat jetzt auch keinen Sinn mehr. Ich habe die Dinge und Menschen verloren, die mir wichtig waren. Jetzt ist alles egal... außer Devili“, flüsterte sie und schaute ihre schlafende Fairy an. – Dann komm mit mir. Ich kenne jemanden der deiner Fairy helfen kann... und dir- Shikyo blinzelte und starrte die Katze an.“Hast du gerade...?“ – Folge mir einfach!-

..: Weine nicht der Vergangenheit hinterher, lächle der Zukunft entgegen :..

Der Saturn. Zweitgrößter Planet. Faszinierend, magisch. Der Ringplanet. Im Schatten dieses Königreiches, versteckt zwischen den Ringen, liegt ein schwarzer Planet: Silence
Ein dunkles Zimmer. Ein trübes Licht, das den Raum kaum erhellt. Auf dem Bett in der Ecke lag ein Mädchen und starrte die Decke an. Ihr langes goldblondes Haar war zu einem Zopf zusammengebunden und baumelte vom Bett herunter. Sie bewegte sich nicht und blinzelte nicht. Wie eine leblose Puppe lag sie auf dem Bett in ihrem schwarzen Kleid. Eine Totenstille beherrschte die Atmosphäre in diesem Raum. BUMM- die Tür flog auf und eine Frau stand da.“ Cassidy, würdest du dich endlich an die Arbeit machen? Du musst noch zum Training, dann musst du im Namen des reiches die Kinder im Kindergarten betreuen, die Berichte für deinen Vater beenden und und und... Du liegst den ganzen Tag nur faul rum!“- BUMM. Die Tür wurde wieder geschlossen. Cassidy stand langsam auf und setzte sich an den Schreibtisch. Wie in Trance schrieb sie einige Berichte für den König und schaute immer wieder mit leeren Augen auf die Uhr. Ihre Bewegungen schienen leblos, ihr Gesicht stumm und gefühlskalt. Als sie fertig war verschwand sie aus dem Zimmer und kam erst spät abends wieder. Diesmal war sie aber nicht alleine. Eine Fairy begleitete sie. Sie hatte auch blondes Haar, ansonsten schwarze Flügel und ein schwarzes Gewand. Cassidy ließ sich wieder aufs Bett fallen und die Fairy setzte sich leise neben sie.“Apolla... ich kann nicht mehr. Ich schaff das alles nicht. Die Ausbildung zur Prinzessin, die ganzen Extraaufgaben von Vater... der Stress mit Mutter. Ich will das nicht mehr!“ Cassidy schloss die Augen und im schwachem Licht einer kleinen Lampe, konnte man das Glitzern einer Träne sehen. „Ich fühl mich so leer... so ausgelaugt. So benutzt. So alleine... Ich habe keine Kraft mehr“, flüsterte Cassidy leise. Plötzlich sprang hinter der Lampe ein Schatten hervor. Cassidy und Apolla schreckten auf .“Au, verdammt!“, schrie Cassidy auf. Sie hatte sich an der Lampe, die über ihrem Bett hing angehauen. “Blöde Katze, hast mich erschreckt!“, maulte sie und starrte die schwarze Katze an, die sie vor einigen Momenten noch zu Tode erschreckt hatte. Doch sie verstummte auch schnell wieder. Fasziniert blickte sie in die tiefe Dunkelheit, die sich in den Augen dieses Tieres abspielte. –Komm mit mir mit. Ich zeige dir eine andere Welt!- Cassidy hob die Augenbrauen hoch und schaute Apolla an: “Irgendwie habe ich befürchtet, dass jetzt so etwas kommt... schwarze Katzen, Stimmen im Kopf, andere Welten. Der Schlag auf den Kopf gerade war wohl zu viel.“ – Folge mir!- Cassidy starrte die Katze wieder an. “Ich soll... dir folgen?!“

..: Gib niemals auf, denn nur wer aufgibt hat verloren :..


Ocean öffnete wieder die Augen und schaute noch mal aus dem Fenster hinaus. „Du möchtest ihnen etwas besonderes geben? Schau sie dir an Silion. Das waren nur drei Geschichten... würde ich dir alle erzählen, säßen wir bis zum 10. Geburtstag hier. Schau sie dir an. Alleine was du diesen drei Mädchen besonderes geschenkt hast.“ Silion schaute auch zu Hirudo, Shikyo und Cassidy, die noch immer in ihrer Diskussion vertieft waren. Leise verließ Ocean das Zimmer. Silion blickte ihr nach und versank in ihren Gedanken.
„SILION!“
Silion drehte sich wieder zum Fenster um. Viele Poser winkten ihr zu und schrieen ihr Glückwünsche entgegen. Aurora stand mit einem Megafon da und übertönte die anderen: “Schon gut, wir gratulieren Silion und dem Palace natürlich, aber ich denke es gibt gerade wichtigere Dinge!“ Aurora zwinkerte Marly zu, die dann kurz ihrer Fairy was zuflüsterte. Diese verschwand augenblicklich und kam nach einigen Momenten zurück mit den Mädchen die auf der Lichtung gearbeitet hatten. Sie schleppten ein Riesenplakat mit sich, angeführt von Lysanda, die sie ermahnte vorsichtig zu sein. Cassidy, Hirudo und Shikyo gesellten sich dazu. „Im Namen aller Poser“, sagte Shikyo.“ Mit viel Liebe und Mühe zusammengebastelt,“ fügte Hirudo hinzu. “Und nur für dich natürlich,“ bemerkte Cassidy. Alle versammelten sich um das Plakat und drehten es um, sodass Silion lesen konnte was darauf stand. Es war ein einziges Wort, verschönert mit Zeichnungen und vielen PoS-Photos:

.:. DANKE .:.
Dieses Werk wurde am 2.01.2009 22:40 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
Umsetzung = Wie ist die Idee des Werkes verwirklicht wurden?
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Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
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