Chibiusas Liebe! von Urbena (19 Klicks)
Ich würde mich über Kommentare von euch freuen auch kritische ;) Schließlich helfen die mir mich weiter zu entwickeln. Schon mal Danke dafür und fürs lesen.
Lg Urbena


Chibiusas Liebe

Vorwort:
Nachdem der letzte Kampf gegen Galaxia und das Chaos vorbei war und Chibiusa endgültig ins 30. Jahrhundert zurückgekehrt war. Beschlossen Neo Königin Serenity und ihr Mann König Endymion ihre Tochter bis zum Abschluss ihrer Ausbildung auf die Insel der Illusion zu schicken. Dort stand die Schule für all diejenigen die erst noch zu vollständigen Kriegerinnen werden sollten.
Zuerst war Chibiusa entsetzt und wollte protestieren. Doch letztlich sah sie ein, dass auch sie keine Ausnahme bildete, wenn es darum ging eine gute Sailor zu werden.

Es trug sich also zu, dass Chibiusa kurz nach ihrem 16. Geburtstag für die letzten Phasen ihrer Ausbildung auf die „Sailor-World“ zog und dort auch ihre Freundinnen und Beschützerinnen, das Amazonen- Quartett wieder traf. Die vier Schwestern freuten sich sehr, als sie ihre Prinzessin wieder sahen und aus den fünf wurde eine geschworene Einheit. Chibiusa entwickelte sich zu einer fleißigen Schülerin die auch bald als eine der talentiertesten der Schule galt. Das brachte auch einige Neider zutage. Darunter die Schülerinnen Nyx und Solaris. Die beiden waren boshaft und wütend das Chibiusa so viel Aufmerksamkeit bekam und taten dies in deren Gegenwart auch gerne Kund. Und da die zukünftige Thronfolgerin Neo Tokios nicht nur fleißig war, sondern auch jede Menge Unsinn anstellte. Verrieten sie diese auch gerne an die Lehrer. Das brachte zwar Nachsitzen und Hausarrest nach sich. Hielt die junge Prinzessin aber auch nicht weiter auf.

So kam es auch zu dem Tag an dem Chibiusa mit Ceres, Pallas, Vesta und Juno durch die verfallene Ruine auf der Insel lief und sich wieder einmal über Nyx und Solaris schimpfte. „Wofür halten sich die beiden? Was kann ich für meine Herkunft?“, ärgerlich riss sie an einer Hecke und hielt verblüfft inne. Die Hecke hatte ein Stück der Mauer verdeckt und gab nun den Blick auf eine alte verrostete Tür frei. „Prinzessin, was ist denn?“, Vesta trat neugierig näher und entdeckte auch verblüfft die Tür. „Aber Hallo, wer hätte gedacht das es so was hier noch gibt“, pfiff Vesta und trat einen Schritt näher ran. Nun kamen auch ihre drei Schwestern näher und betrachteten den Pfund interessiert. Juno blickte verdutzt drein. „Wartet mal…“ vorsichtig trat sie näher und blinzelte erstaunt. „Da ist eine fremde Inschrift eingraviert. Kaum noch zu lesen“, zaghaft strich sie mit einem Finger darüber. „Wisst ihr. Ich glaube ich weiß, was dass für eine Tür ist“, ernst drehte sie sich um und sah Chibiusa vorsichtig an. „Vor einiger Zeit habe ich mal ein Buch über das alte Schloss hier auf der Insel gelesen. Damals war es der Sitz einer alten Familie. Die bis auf dem letzten Nachkommen ausgestorben ist. Keiner weiß wo sich dieser Aufhält. Aber was noch viel Interessanter ist. Das Schloss birgt ein Geheimnis. Es soll den Zugang zur Traumwelt Elysion verborgen haben. Nach allem was ich gelesen habe, muss es diese Tür sein“, erzählte Juno und sah dabei in die Runde. Chibiusa zuckte beim Wort Elysion zusammen. Sollte es möglich sein? Nervös faltete sie die Hände und spürte wie sie zu Zittern begann. „Meint ihr sie lässt sich noch öffnen?“, fragte sie leise und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, was sie fühlte. Juno zuckte mit den Schultern. Ceres, die feinfühligste der vier Schwestern, ahnte was die Prinzessin dazu brachte diese Frage zu stellen. „Hofft ihr ihn wieder zu sehen?“ Die Frage löste Verwunderung bei ihren Schwestern aus. „Ceres wen meinst du denn?“, Pallas sah ihre Schwester fragend an. Doch stattdessen antwortete Chibiusa. „Sie redet von Helios“, hauchte sie und senkte den Kopf. „Seit er damals auf dem weißen Pferd verschwand, habe ich ihn keinen einzigen Tag vergessen. Immer hoffte ich darauf ihn wieder zu sehen. Ist das Unsinn?“ Vesta lächelte zögerlich. „Gewiss nicht Prinzessin. Aber…“ – „Kein Aber, Vesta!“, fuhr Ceres dazwischen. „Es ist kein Unsinn. Es ist einfach Liebe die euch führt. Das wird euch keiner verübeln. Ich finde es sogar sehr romantisch. Stellt euch vor, die Tür ist wirklich der Eingang und ihr könntet euch so wieder sehen…“, seufzte Ceres verträumt und bekam dafür einen Kniff von Juno. „Selbst wenn. Es ist eine Tür. Erstens: Wer weiß ob sie sich noch öffnen lässt? Zweites: Ist Fraglich ob es wirklich die Tür war und drittens: Wer weiß, ob sie noch als Tor zu Elysion gilt?“ Chibiusa nickte verstehend. „Ich weiß. Trotzdem ich muss es wissen. Werdet ihr mir helfen?“, fragend sah sie ihre vier Freundinnen an. Ves seufzte: „Ich hoffe das war keine ernt gemeinte Frage. Das wäre glatt beleidigend, Hoheit.“ Die Prinzessin lächelte amüsiert. „Klar helfen wir euch. Dieses Elysion würde ich nur zu gerne mal sehen“, rief Pallas begeistert und klatschte in die Hände. „Also ist es abgemacht. Heute Nacht werden wir los ziehen und diese Tür öffnen. Bis dahin brauchen wir Werkzeug und Laternen. Ich glaube kaum, das wir sie so auf bekommen“, erklärte Vesta und schlug mit der Faust in die offene Hand. „In Ordnung. Ich werde mich noch mal in die Bücher stürzen. Vielleicht erfahre ich noch mehr darüber“, erklärte Juno. Die anderen nickten. „Ich danke euch“, lächelte Chibiusa und fuhr ernst fort. „Nur lasst uns niemanden gegenüber ein Wort verlieren. Schon gar nicht Nyx oder Solaris.“ – „Selbstverständlich“, empörte Ceres sich und gemeinsam kehrten sie zur Schule zurück. Nicht aber ohne vorher die Tür wieder zu verdecken.

Am Abend gegen 23 Uhr kehrten die Freundinnen an den Ort zurück. Seufzend ließ sich Vesta im Schein von Mond und Laterne auf einen Stein nieder. „Das war eng. Nyx kam gerade vom Klo als ich mir die Laternen schnappen wollte. Ihr könnt euch vorstellen wie skeptisch die geschaut hat, als ich ihr sagte der Hausmeister hätte mich darum gebeten“, murrte sie und sah zu Chibiusa und Juno die bereits die Tür frei gelegt hatten. „Kann uns doch egal sein. Solange sie nicht hinterher schnüffelt“, meinte sie kühl und griff zur Eisenstange mit der sie die Tür aufstemmen wollten. „So und jetzt helft mal. Alleine schaffe ich das nicht“, befahl sie und gemeinsam stemmten sie sich mit aller Kraft gegen das Werkzeug. Es dauerte einige Minuten und viel Kraft bis die Tür unter lauten Quietschen nachgab und aufschwang. Nervös hielten die Freundinnen inne und lauschten ob jemand den Krach gehört hatte. Als sich nichts regte, atmeten sie allesamt auf. „Puh, das war knapp“, atmete Pallas hörbar aus und richtete schließlich ihren Blick auf die Tür. „Aber piep egal. Die Tür ist auf und nun?“ Chibiusa trat nach vorne und nickte entschlossen. „Was wohl? Wir gehen rein. Ich zuerst…“, damit trat sie auf die Tür zu und zog sie noch ein Stück auf. Ihnen strahlte ein schimmerndes Licht entgegen, das den Weg zu einem Wald frei gab. Schluckend machte die Prinzessin einen Schritt nach vorne. Ihre vier Freundinnen folgten ihr vorsichtig, als sie durch die Tür traten. Nacheinander zuckten sie kurz zusammen. Denn sie hatten das Gefühl durch eine zähe Flüssigkeit zu gleiten. Auf der anderen Seite drehten sie sich schaudernd um und sahen gerade noch wie sich die Substanz verfestigte und sich die Tür wieder schloss. Erschrocken stürzte Juno hervor und griff an die Klinke. „Oh Nein, sie lässt sich nicht mehr öffnen!“, rief sie und klopfte dagegen. Vesta runzelte die Stirn. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie hier gefangen sein sollten. „Bestimmt gibt es einen anderen Ausgang“, warf sie optimistisch ein. „Oder es ist wirklich ein Gefängnis und wir sind gar nicht in Elysion“, wandte Ceres grimmig ein. „Wie schrecklich! Ich will hier weg!“, rief Pallas entsetzt und lief auf und ab. Chibiusa blieb als einzige unberührt. „Oder wir müssen Aufgaben erfüllen um hier weg zu kommen. Außerdem ist dies Elysion. Ich spüre es ganz deutlich. Wir sind hier richtig!“ Lächelnd wandte sie sich ihren Freundinnen und Schützerinnen zu. „Vertraut mir. Ich war schon mal vor langer Zeit hier, Elysion würde ich immer wieder erkennen“, sprach sie und lief den Weg voran, direkt auf den Wald zu. Die vier Schwestern blickten sich kurz an, dann nickten sie und folgten ihrer Prinzessin.

Fortsetzung folgt...
Dieses Werk wurde am 3.03.2009 21:45 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
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