Wer ist Haruka wirklich? - Kap 5 von ChiruKaio
Vorgeschichte – Wer ist Haruka wirklich?

Kapitel 5 – Das Telefonat

Auch in Japan ging das Leben weiter. Die Senshis hatten erneut ein Treffen anberaumt um insbesondere mehr über das Auftauchen der Star Lights zu erfahren. Entsprechend trafen auch die Kriegerinnen des äußeren Kreises mit Chibi-Usa ein. Doch fehlte eine Person. Haruka war vor zwei Tagen verschwunden und nur ein Brief von ihr wies daraufhin, dass dies ihr freiwilliger Wunsch war.
Alle waren sie über diese Nachricht überrascht und geschockt zu gleich. Wie konnte die Windkriegerin in einer solchen Situation einfach verschwinden? Hatte sie die Flucht ergriffen, als sie merkte, dass der neue Gegner um einiges stärker war oder war dieses verschwinden gar nicht so freiwillig wie es den Anschein hatte?
Gern wollten sie behaupten, dass Harukas Verschwinden nicht feiwilliger Natur war. Doch zeigte insbesondere der Brief für das Gegenteil dieser Meinung.
Wie alle anderen war auch das Trio, welche mitunter den Grund für das Treffen darstellten über das Fehlen der Kriegerin überrascht. Hatten sie diese doch als eine starke Kämpferin angesehen und geschätzt.
Seiya, welcher jedoch von der Gruppe am häufigsten seine Reibereien mit der Senshi des Uranus’ hatte, ließ es sich nicht nehmen sich über Haruka lustig zu machen. Jedoch konnten die Wenigsten über seine Witze lachen. Jedenfalls nicht in diesem Punkt. Dafür war der neue Gegner zu nah und vor allem zu gefährlich. So unterhielten sie sich daraufhin allgemein über die neuen Feinde und fragten sich gleichzeitig, wie sie in der Zukunft vorgehen sollten. Schließlich war es ihnen nur gemeinsam gelungen den letzten Gegner zu besiegen.

In der Nacht, einige Stunden nach dem Treffen, trafen sich zwei Frauen an einem Ort. Es waren Usagi und Kakyuu. Die Rothaarige lehnte sich an das Gitter und sah auf den See vor ihnen.
„Was glaubst du? Ist Haruka freiwillig gegangen?“ fragte sie ruhig, während die Prinzessin Kinmokus weiterhin auf den See sah. Usagi blieb einige Zeit still.
Ebenso wie Haruka wusste auch Kakyuu über deren Veränderung. Jedoch musste sie zugeben, dass sie wohl doch viel mehr wusste als die blonde Windkriegerin. Hatte sie doch geringfügig ebenfalls dafür gesorgt, dass jene vergessen würden.
„Haruka ist nicht der Mensch, der Verschwindet wen es Probleme gibt.“ Erwiderte diese ruhig und sah zum Mond.
„Vielleicht ist sie nach Frankreich gegangen?“ äußerte sie eine Vermutung, welche sie seit dem Treffen hegte. Doch sorgte eben diese bei Kakyuu für erstaunen.
„Wieso sollte sie nach Frankreich gehen?“ fragte sie auch sofort verdutzt. Woher sollten diese Beiden etwas über Frankreich wissen? Hatten sie etwa ihre Erinnerungen zurück? Die Prinzessin wusste es nicht. Dennoch schwieg Usagi und antwortete nicht auf diese Frage.
„Usa, was ist los? Du verschweigst mir doch etwas?“ Woraufhin die Angesprochene nur leicht schmunzelte.
„Nicht mehr als du es uns gegenüber tust, Kyuu-chan.“ Erwiderte diese und sah die etwas ältere Freundin an. „Seit dem Kampf gegen Chaos ist unser beider Erinnerung teilweise zurückgekehrt. Wir wissen noch nicht viel, was jedoch nicht heißt, dass wir komplett im Dunkeln tappen. Unsere Eltern hier in Japan sind nicht unsere leiblichen Eltern. Soviel wissen wir… ebenso wie es uns bekannt ist, dass du uns in diese Familien gebracht hast.“ Erzählte die blonde Mondkriegerin ruhig und sah daraufhin selbst auf den See in dem sich der Mond spiegelte. Sie hatte sich in den letzen Wochen und Monaten verändert, war erwachsen geworden. Aber auch durch die langsam auftauchende Erinnerung an ihre Vergangenheit in diesem Leben hatte mit dafür gesorgt. Genau konnte Usagi nicht sagen, warum sie diese Veränderung geheim hielt. Selbst gegenüber ihren Freund, Mamoru, sagte sie kein Wort darüber. Jener hatte nicht einmal eine Ahnung bezüglich der aktuellen Gedanken von Usagi.
Kakyuu war die Veränderung an Usagi ebenfalls nichts sofort aufgefallen. Hatte sie doch beim Treffen so gewirkt, wie früher kurz nach dem Kampf gegen das galaktische Chaos.
Einige Zeit schwiegen die beiden Frauen und hangen ihren ureigenen Gedanken nach.
„Der Traum letztens… war es wirklich nur ein Traum?“
„Nur zum Teil… ja.“
Seufzend sah Usagi auf das gegenüberliegende Ufer.
„Willst du uns nicht mehr wissen lassen oder kannst du es nicht, Prinzessin des Olivensterns.“
„Ich kann es nicht… tut mir Leid, Usa.“
Usagi nickte verstehen und sah zum Mond.
„Ich werde nach Hause gehen. Gute Nacht, Kyuu-chan.“ Verabschiedete sich die blonde Prinzessin und lief durch den Park zu ihrer Wohnung. Ihr Vater hatte ihr verboten direkt mit Mamoru zusammen zu ziehen. Wodurch sie sich eine eigene kleine Wohnung zugelegt hatte. Nun fand diese es sehr praktisch. Da ihr Freund somit nicht die zahlreichen Veränderungen direkt bemerken konnte.

Kakyuu blieb noch einige Zeit im Park und dachte nach. Sie hatte damals geschworen niemals über deren Vergangenheit zu sprechen. Ein Schwur den sie nicht nur der Ehrlichkeit halber einhalten wollte, sondern auch aufgrund seiner Folgen.
Schweigend sah sie zum Mond und überlegte ob sie es wirklich verantworten konnte zu schweigen. Es blieb ihr nichts anderes übrig, zudem sagte Usagi bereits, dass Beide ihre Erinnerungen langsam zurückbekämen.

Elf Tage nach Harukas Verschwinden klingelte bei Usagi das Telefon. Es war gerade erst morgen und diese war dabei sich frischen Kaffee zu kochen. Sich fragen wer den nun etwas von ihr wollte griff nach dem Telefon.
„Moshi Moshi?“ fragte sie, woraufhin ihr Gesicht durch die Antwort erhellte. Lange hatte sie auf diesen Anruf gewartet oder wenigstens auf einen Brief. Doch kam nichts dergleichen. Nun fast zwei Wochen später rief sie endlich an und gab ein Lebenszeichen von sich.
„Solltest du nicht besser Michiru anrufen?“ fragte Usagi daraufhin, da sie wusste wie besorgt Michiru war. Zudem hatten alle mitbekommen, dass die Meereskriegerin innerhalb der letzten Tage einiges abgenommen hatte und laut Hotaru, Setsuna und Chibi-Usa nur sehr selten und wenn sehr wenig aß.
„… ich kann Michiru nicht anrufen.“ Kam nach einiger Zeit die Antwort der Windkriegerin.
Seufzend musste Usagi dies zur Kenntnisnehmen doch versuchte sie weiterhin Haruka in irgendeiner Form umzustimmen. Es gelang ihr nicht. Jeder Frage dies bezüglich wich diese geschickt aus, auch wenn sie sich dafür immer wieder entschuldigte. Ebenso auch bei der Frage nach ihrem Aufenthaltsort, wo sie ihre Prinzessin und zukünftige Königin bat nicht lügen zu müssen. Haruka wollte nichts dazu sagen.
Nach einiger Zeit kamen sie daraufhin zu dem eigentlichen Grund, aus welchem Haruka angerufen hatte. Einige Zeit überlegten Beide über das Telefonat hinweg angestrengt. Doch blieb ihnen wohl kaum eine Chance etwas gegen diese Monster zu tun. Außer zu versuchen diese irgendwie unschädlich zu machen. Kurz darauf näherte sich das Telefonat auch langsam dem Ende zu und Haruka bat Usagi auf Michiru acht zu geben. Da sie selbst noch nicht genau wusste, wann sie zurück wäre. Auch wenn die blonde Prinzessin versuchte sie zum Umkehren zu bewegen. Hatte doch nicht einmal Seiyas Spruch dafür gereicht, selbst wenn sie diesen später dafür nach an die Gurgel gehen würde. Jedenfalls in dem Moment, in dem Kakyuu nicht in der Nähe wäre.
Doch war es dann langsam soweit, dass sie kein weiteres Gesprächsthema für den Moment hatten. Usagis Versuche Haruka in irgendeiner Weise davon zu überzeugen nach Japan zu kommen, ihren aktuellen Aufenthalt zu nennen oder gar Michiru wenigstens anzurufen hatten nicht funktioniert. Nur eines hatte sie erreicht. Haruka hatte ihr erlaubt Michiru, Setsuna und Hotaru von dem Anruf zu informieren. Jedoch konnte sie durch das geschickte Umgehen der unliebsamen Fragen von Harukas Seite nicht viel mehr bericht, außer dass es jener gut ginge.
Ihr selbst hatte Usagi angeraten vorsichtig zu sein und nicht zu viel zu wagen. Schließlich wollte sie ihre Freundin lebend wieder sehen.
Nach dem Telefonat seufze Usagi und streckte sich. Es war gut, dass sie sich einen Kaffee aufgesetzt hatte, denn diesen konnte sie im Moment gut gebrauchen. Während sie überlegte in wie weit sie Michiru von dem Telefonat erzählen und sie gleichzeitig wieder zum Essen bewegen konnte.

Ende / Kapitel 5 – Das Telefonat – Fortsetzung folgt

Nun habe ich es doch noch geschaffte dieses Kapitel fertig zu schreiben. Ich weiß nicht genau warum, jedoch glaube ich das sie bedingt kürzer werden. Jedenfalls im Vergleich zur früheren Fassung. Zumal ich jetzt nur die Informationen verwendet habe, welche ich in den letzten 4 Kapiteln weggelassen hatte. ^-^ Hm… früher war Kapitel 4 selbst ebenfalls länger, da es das Telefonat ebenso beinhaltete wie das wahrscheinlich nächste Kapitel.
An sich wird die Geschichte einen leicht anderen Lauf nehmen als früher geplant.
Tut mir Leid, dass ich so lange zum Schreiben brauche.

Chiru

PS: Für diejenigen, welche Seiyas Spruch wissen wollen…
„Die große Windkriegerin, die bei einem stärkeren Gegner das Muffensausen bekommt.“
Dieser befand sich selbst in der Urfassung in dieser Form. ^-^° Und ich war zu faul den umzuschreiben oder irgendwie in den Text zu mauscheln.
Dieses Werk wurde am 29.03.2009 23:13 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
Umsetzung = Wie ist die Idee des Werkes verwirklicht wurden?
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Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
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