Ein neues Leben - Eine neue Zukunft - Kap 3 von ChiruKaio
Kapitel 3 – Eine Reise beginnt

Bevor die Reise nach Japan beginnen konnte mussten noch einige Dinge geklärt werden. Usagi sah auf die Listen welche sie erarbeitet hatte.

Wer reist mit?
Welche Aufgaben sind zu erfüllen?
Wer ist Vertretung in Frankreich?
Wie lautet der Arbeitsplan der nächsten Wochen?
Kontakte in Japan aufbauen!
Wohnung für die Zwischenzeit in Tokyo suchen!
und#9658; Möglichst alte Wohnung, wenn nicht verkauft/vermietet?
Japanischkurse suchen!

Es war noch manches zu tun und die schwierigste Aufgabe würde sein es den Kindern beizubringen. Schließlich konnte sie diese nicht mitnehmen. Besonders Celine würde der Abschied schwer fallen. Dabei hasste Usagi es wenn auch nur eines der Kinder weinte. Das Lachen war ihr nun einmal lieber. Trotz dessen sie wusste, dass es immer Beides geben würde und sollte. Selbst Tränen konnten manche Wunden heilen.
Stürmisch schüttelte sie den Kopf. Wieso war sie so dämlich und zerbrach sich darüber den Kopf? Sie sollte demnächst unter die Philosophen gehen. Maya hatte eindeutig Recht. Wenn sie so weiter machte, wäre sie bald zu nichts mehr zu gebrauchen, da sie immer neue Probleme sah. Also begann sie einige der Punkte auf ihrer Liste abzuhacken.
Mitfahren würden Maya, Felicitas und Jeanne. Sie selbst ebenfalls, was jedoch davor schon klar war. Da alle Englisch konnten würde es leichter sein eine Sprachschule zu finden. Schließlich mussten sie sich auf Japanisch verständigen können und so mindestens einen Teil des Vorstellungsgespräches durchführen. Selbst wenn ein gutes Englisch bei jedem Pflicht war. Aber dies sollte bei der Zusammenarbeit zwischen den Heimen verständlich sein. Zu mal sie auch dort die Möglichkeit haben wollte mehrere Sprachen anzugliedern. Hier in Frankreich hatte sie die Sprachen Französisch, Englisch, Deutsch und Spanisch fest integriert. Gleichzeitig hatte auch sie sich wenigstens die Grundkenntnisse in den letzten zwei Sprachen angeeignet. Wobei ihr das gelernte Französisch und Englisch sehr half. Wobei sie in beiden Sprachen fast perfekt sprechen konnte. Etwas das sie níe für möglich gehalten hätte während ihres Lebens in Japan. Unterschieden sich zudem die Sprachen sehr von der Japanischen.
Ein weiteres Problem wäre die Unterkunft für 4 Personen, gern würde sie das alte Haus nehmen, welches ihren Eltern gehört hatte. In diesem Gedanken griff sie das Telefon und lies sich in Japan über diese Adresse informieren. Man sagte ihr, dass dieses Haus verkauft wäre jedoch unbewohnt sei. Sie sollte sich für nähere Informationen bei dem Besitzer melden. Was sie daraufhin auch tat. Kurzer Hand wählte sie die neue Nummer und wartete.
*Moshi-moschi Tenou.“ Antwortete eine Stimme auf der Gegenleitung. Usagi wäre fast das Telefon aus der Hand gefallen als sie den Nachnamen erfuhr. Beinahe wollte sie schon auflegen, doch riss sie sich noch einmal zusammen.
„Pardon, eh gomen nasai,“ entschuldigte sie sich erst auf Französisch und daraufhin auf Japanisch, „ist die Besitzerin des Hauses in Juban … zu sprechen?“ fragte sie leicht verwundert. Irgendwie kam ihr die Stimme auf der anderen Seite bekannt vor.

Auch die Person in Japan war verwundert. Wer war diese Person, welche dort nach dem Haus von den Tsukinos fragte? Dabei hörte sie nicht wie die Wohnungstür aufging und Haruka sie fragend ansah.
„Wer ist dran?“ fragte diese auch schon Hotaru, die daraufhin nur mit den Schultern zucken konnte. Obwohl ihr die Stimmte nicht unbekannt war. Als sie die Sprechmuschel zuhielt antwortete sie.
„Eine Französin glaube ich, sie fragt nach dem Haus und kann auch Japanisch.“
Unruhig sah Haruka sich dieser Information gegenüber und nahm Hotaru das Telefon ab.
„Gomen nasei. Kochira wa Tenou Haruka desu. Kann ich ihnen helfen?“ sagte sie und wartete kurz da vernahm diese auch schon ein erschrockenes „Haruka!“ aus der Leitung, was diese Aufhorchen lies.
„Ja, Haruka ist mei Name. Dürfte ich ihnen weiter helfen?“ fragte sie erneut. Verwirrt kam nun die Antwort aus Frankreich:
„Wie kommt es das du das Haus in Juban besitzt?“
Es war eine seltsame Frage und diese verwunderte Haruka und Hotaru gleichermaßen, da sie das Telefon auf Laut gestellt hatten.
„Woher diese Frage? Ich habe es gekauft.“

Usagi schloss die Augen. Haruka besaß ihr Haus, das Haus in dem sie aufgewachsen war. Was sollte sie nun antworten. Ihre Frage war einfach blöd gewesen. Fehlten nur noch die zwei Haarknoten und lange Zöpfe, dann wäre sie wieder die Alte. Doch konnte sie sich nicht konzentrieren. Erst ein Blick auf ihre Liste beruhigte sie langsam.
„Ich frage mich warum ihr das Haus gekauft habt. Wolltet ihr verhindern, dass die frühere Besitzerin erneut euren Weg kreuzt? Oder besser Bewohnerin?“ rutschte ihr diese Antwort heraus. Unbedacht hatte sie sich fast verraten.

Hotaru riss erschrocken die Augen auf, woher sollte jemand diesen Grund vermuten, kam es ihr in den Sinn. Doch fiel es ihr eine Minute später wie Schuppen vor die Augen.
„Usagi!“ rief sie erstaunt. „Bist du das?“
Haruka war über diese Antwort auch erstaunt und erst bei Hotarus Ausruf kam auch sie auf diesen Gedanken.

Usagi erschrak als mit einem Mal ihr Name genannt wurde. Maya war indes in den Raum getreten und hatte sofort auf Lautsprecher geschalten. Neugierig und erstaunt sah sie ihre langjährige Freundin an. Diese wollte schon auflegen da hielt sie, diese davor zurück.
„NON!“ sagte sie zu ihrer Freundin und schüttelte den Kopf. Die blonde Frau sah zu ihrer Freundin und wusste nicht was sie tun wollte. Doch diese sah auf den Zettel und reagierte schnell.
„Excuse me, my name is Maya Le Gall. I’m a friend of our head master Usagi Tsukino. We would ask about the house of the family Tsukino. Because we’ll flight to Japan for our work and need a place in Tokyo.” Antwortete diese in einem halbwegs passablem Englisch.

Haruka war erstaunt über diese Antwort und überlegte ob sie nun auf Japanisch oder Englisch antworten sollte, ebenso auch Hotaru. Doch kam die Lösung bereits von der anderen Telefonleitung und zwar von Usagi, die das Telefon auf lautlos gestellt hatte und Maya kurzerhand aus dem Raum schob. Nicht ohne von jener mit einem warnenden Blick bedacht zu werden. Sie wusste, dass Maya nun eine Erklärung wollte und gleichzeitig von Usagi verlangte dies mit dem Haus zu erklären.
Seufzend setzte sich Usagi vor den Schreibtisch hin.
„Ja, ich bin Usagi Tsukino. Dies war eben eine meiner scheußlich-ehrlichen Freunde.“

Schmunzelnd nahm Hotaru diesen Ausdruck zur Kenntnis.
„Demnach ist sie deine beste Freundin, wo auch immer du bist?“ sagte die jüngste Senshi.
„Es freut mich für dich.“
Haruka nickte nur leicht bevor sie die Sprache wieder fand.
„Das Haus steht dir immer offen, Usagi. Ich hatte es gekauft um es für dich zu halten. Du weißt ja, dass ich genug Geld habe. Wann wollt ihr nach Japan? Wir, ich meine Hotaru und ich würden es dann für euch vorbereiten.“ Sagte sie froh überhaupt ein Lebenszeichen von ihrer früheren Freundin zu erhalten. Wobei sie jedoch auch deren Abneigung ihnen gegenüber spürte.
„Und der Rest? Ich glaube nicht das es diese freuen würde!“ kam es sarkastisch zurück.
„Usagi!“ kam es in diesem Moment von der Tür her. Eine Männerstimme sprach zu ihr und Haruka sowie Hotaru sahen sich verwundert an, als sie diese Stimme hörten, welche ihnen gänzlich unbekannt war.

Der Körper dieser Stimme stand im Büro, bei der Tür und lehnte sich an die Wand. Warnend blickte er zu Usagi.
„Übertreibe es nicht. Wir wissen vielleicht nicht was früher in Japan vorgefallen war. Doch lohnt dir diese Ablehnung nicht.“ Sagte er in Französisch.
Im Gegensatz zu den Anderen hatte er neben seinem Studium in Veterinärsmedizin (Tierarzt) noch Japanologie studiert, da ihm dieses Land irgendwie gefiel und er es interessant fand.
So beherrschte er auch die japanische Sprache in Wort und Schrift recht gut. Usagi wusste dies und fand es irgendwie schade, dass er nicht direkt mit ihnen reisen konnte. Es gab noch einiges für ihn zu tun und er konnte daher nicht sagen, wann oder besser ob er überhaupt kommen könnte.
„Häng dich da nicht rein, ihr wisst es nicht, lasst es dabei bleiben!“ kam nur die störrische, dickköpfige Antwort. Woraufhin der junge Mann nur mit dem Kopf schütteln konnte.
„Du bist teilweise störrischer als ein Esel und dickköpfiger als ein alter Ziegenbock. Schließ Frieden mit ihnen. Du musst sie ja nicht abknutschen und einen auf „heile Welt“ machen. Lass sie in Ruhe und wenn sie es nicht tun sind wir ja noch da. Maya würde sie gewiss vertreiben.“ Riet er ihr.
Leise grummelte Usagi die Beleidigung auf Japanisch vor sich hin, die er ihr an den Kopf geschmissen hatte und dachte nicht an das Telefonat, welches immer noch lief.

Haruka und Hotaru hörten die Diskussion, verstanden aber nichts wirklich. Natürlich hatten beide Französisch gehabt. Doch war es bei Haruka bereits längere Zeit her und warum sollte man sich mit einer Sprache beschäftigen, die man bereits in der Schule gehasst hatte. Dennoch mussten sie grinsen als sie Usagis grummeln vernahmen.
„Was ist nun, Usagi-san?“ fragte Hotaru.
„Nimmst du das Angebot an?“ erweiterte Haruka das Fragensortiment.

Kurz überlegte diese und nickte ergeben.
„Ja, mir bleibt ja nichts anderes übrig. Aber ich will mit den Anderen nichts zu tun haben. Es hat mir einmal gereicht.“ Sagte sie ergeben und warnend zum Ende hin.
„Wir können nicht versprechen, dass du ihnen nie begegnen wirst, doch werden sie von uns nichts weiter erfahren. Es ist nicht mehr dasselbe Team wie früher, Usagi. Es hat damals bereits eine Teilung gegeben.“ Kam die Antwort in einem ruhigen Ton.
Diese Antwort überraschte Usagi, dennoch schwieg diese kurzzeitig.
„Ihr gehört dennoch weiterhin zu Team.“ Sagte sie ruhig.
„Was nicht bedeutet, dass wir diese Meinung haben. Solltest du zurückkommen. Wie du es ja jetzt sagtest bieten wir dir unsere Freundschaft und Hilfe an. Rei, Ami und Minako können wir nicht einschätzen, sie werden stark von Setsuna und Michiru beeinflusst. Helfen werden sie dir nicht, eher würden sie sich von dir fern halten. Michiru und Setsuna dagegen könnten sich direkt gegen dich stellen. Da wäre ich vorsichtig. Makoto ist neutral gestellt. Sie hat sich noch nicht zugeordnet. Auch wenn sie bei den Test der Anderen immer mitmacht. Sagt sie nichts gegen dich. Ich schätze mal, dass es bei ihr auf einen Versuch ankommen würde. Wobei sie nicht gegen dich kämpfen würde, sondern dich einfach in Ruhe ließe, im schlechtesten Falle.“ Erklärte Haruka die Situation. Usagi hörte zu und schwieg eine Weile.

„In Ordnung ich nehme eure Hilfe an. Derzeit planen wir in einer Woche zukommen. Jedoch benötige ich noch eine Schule um meinen Kollegen die japanische Sprache näher zu bringen. Kennst du dort vielleicht eine?“ sagte sie entschlossen.
Sie war erstaunt als sie hörte, dass ihre frühere Englischlehrerin solche Kurse nebenbei durchführte. Jedoch wie zu erwarten war nur in Englisch-Japanisch, was jedoch kein Problem darstellte. Schnell wurde beschlossen, dass Haruka sich bemühte für bis zu vier Personen einen Platz in dem Unterricht zu finden und ebenso wie angeboten die Wohnung ebenfalls für diese Personenzahl vorzubereiten.

Nach diesem Telefonat gingen die Vorbereitungen schnell weiter und so kam es, dass die sieben Tage im nu verflogen waren. Der Tag der Abreise war gekommen und Usagi verabschiedete sich am Flughafen von Paris mit ihren drei Freundinnen von Celine, Kerry und Amanda. Zugern hätte sie Celine einfach mitgenommen, wie diese es wollte. Doch gab es nun einmal noch viel zu tun. Deshalb versprach sie ihr, dass diese einmal zu Besuch kommen könnte selbst wenn sie selbst Celine abholen müsste. Etwas, dass diese sehr freute und den Abschied sichtlich erleichterte. Er war nun nicht mehr für immer. Ein Gedanke der zwar nie als Möglichkeit ausgesprochen wurde, aber dennoch vorhanden war. Schließlich war Japan Usagis alte Heimat. Egal ob diese nun mit Frankreich getauscht worden war.
Kurze Zeit später wurde bereits der Flug aufgerufen, welchen die Gruppe nutzen wollte und sie stiegen ein. In ein paar Stunden wären sie in Japan.
Das Land welches das Leben der Reisegruppe ein für alle Male verändern sollte.

Ende / Kapitel 3 – Eine Reise beginnt – Fortsetzung folgt

So nun ist auch nach Ewigkeiten das 3. Kapitel abgetippt. Ich bin geschockt vier Seiten in Word geschrieben zu haben. Dabei umfasst der Text im Notizheft gerade mal 12 Seiten (Vorder- und Rückseiten gezählt) und dies bei einem A5-Format?
Nun ja hoffe es hat euch gefallen. *gg*

Kleine Japanisch-Kunde:
Moshi-moschi Tenou.
Annahme eines Telefonats in Japan, am Ende wird der Name genannt.

Gomen nasei. Kochira wa Tenou Haruka desu.
Entschuldigung. Sie sprechen mit Tenou Haruka./ Hier spricht Tenou Haruka.
Dieses Werk wurde am 29.03.2009 23:19 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
Umsetzung = Wie ist die Idee des Werkes verwirklicht wurden?
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Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
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