Ein neues Leben - Eine neue Zukunft - Kap 8 von ChiruKaio
Kapitel 8 – Liebe ich dich oder warum höre ich dich?

Immer noch von der Begegnung aufgewühlt öffnete Usagi die Haustür und ging in die Küche, wo sie den Einkauf abstellte. Kurz hörte sie, ob bereits jemand wach war. Doch dem schien nicht so zu sein. Nun gut, wenn man daran dachte, dass sie alle erst gegen drei oder vier Uhr ins Bett gegangen waren, war es beileibe kein Wunder.
In Ruhe deckte sie den Tisch und setzte Kaffee an. Dabei konnte sie auch zugleich an die Begegnung denken und versuchen zu planen, was sie nun tun sollte. Sie wussten nun, dass sie wieder im Land war. Seufzend sah sie nach draußen. Ob sie sich gegen ihre Pläne stellen würden? Wobei… glauben wollte sie nicht daran, schließlich waren fünf Jahre seit damals vergangen. Weder wussten sie etwas über ihr Leben in dieser Zeit noch wussten sie selbst etwas über sie. Vielleicht hatten sie sich ja doch soweit beruhigt, dass man mit ihnen als normaler Mensch leben konnte. Hoffen durfte man ja noch. Und wenn sie sich gegen sie stellen würden? Nun ihre Arbeit dürften sie nicht gefährden, dass würden sie in jedem Falle bereuen.
Unbewusst bemerkte sie wie zwei Personen Richtung der Haustür kamen und öffnete ihnen.
„Kon’nichi wa“, begrüßte sie diese und lies sie in die Wohnung. Gemeinsam gingen sie in die Küche und setzten sich.
„Wir haben gehört, dass du mit den Anderen aneinander geraten bist. Was ist den passiert? Michiru erzählte was von wegen du hättest Mamoru bestohlen und seine Tochter in Gefahr gebracht.“ Erklärte Haruka den Grund ihres Kommens. Usagi schüttelte nur den Kopf und schenke Beiden, sowie sich selbst Kaffee ein bevor sie neuen ansetzte.
„Ach was… Ich war auf dem Weg zum Bäcker als ich einen Schrei hörte. Neugierig wie ich bin, lief ich hin. Dort sah ich ein Monster das Kind ein Kind gefangen hielt und eine Frau in Angst um dieses Kind. Als das Monster sie angreifen wollte stieß ich sie weg. Daraufhin stand Mamoru auch schon hinter mir.“ Erzählte sie die Geschichte. Ungläubig sahen Haruka und Hotaru sie an. Auch sie wussten über die Fähigkeiten gewisser Insignien.
„Es ist seltsam normal kann nur jemand die Insignien eines Planeten benutzen, der von diesem abstammt.“ Sagte Hotaru und erntete nur ein Schnauben von Usagi.
„Also ich zähle mich normal schon zu den Erdenmenschen.“ Erwiderte sie gespielt beleidigt.
„So ist das doch nicht gemeint. Menno… man muss auch die Macht haben die Energie zu kontrollieren. Ach wie soll man es den erklären.“ Seufzte Hotaru in ihrer Erklärungsnot.
„Gar nicht!“ Antworteten Haruka und Usagi unisono. Sie verstanden es auch so. Zudem hörte Usagi von oben etwas Bewegung und bedeutete ihren zwei Freundinnen das Thema schweigen zu lassen.
Maya war die Erde die in die Küche kam. Verschlafen begrüßte sie die Anwesenden auf Französisch. Gefolgt wurde sie von Felicitas und Jeanne, welche jedoch auch den Besuch bemerkten. Welchen Maya gekonnt verschlafen hatte. Was jener auch prompt einen roten Kopf bescherte, da es ihr eindeutig peinlich war.
Gemeinsam lachten sie noch einige Zeit darüber und frühstückten. Nicht ohne den Wirrkopf nach dem Frühstück noch daran zu erinnern sich auch richtig anzuziehen, damit diese nicht aus versehen ihre Sachen an den falschen Stellen anzog. Sie konnten es einfach nicht lassen diese wenigstens im Moment etwas zu foppen. Schnell machten sie sich daraufhin alle für den Ausflug fertig. So natürlich auch Usagi, die ihre Sportsachen nach einem kurzen Sprung unter die Dusche mit blauen Jeans und einem schwarzen Top vertauschte. Geschickt steckte sie sich noch das Haar hoch und fixierte es mit einer schwarzen Spange.
Unten warteten Haruka und Hotaru auf die Vier. Da diese sich nicht unbedingt mehr umziehen mussten. Als Usagi daraufhin runter kam pfiff Haruka leicht überrascht. Die blonde Frau hatte sich eindeutig gemausert und selbst in diesen einfachen Sachen sah sie umwerfend aus. Besonders da sich ein paar vorwitzige Strähnen aus der Frisur gelöst hatten.
Der Rest des Tages verlief weites gehend entspannt. Gemeinsam gingen sie durch den botanischen Garten und besichtigten mehrere Sehenswürdigkeiten. Am späten Nachmittag setzten sie sich in ein Café rein, welches Usagi noch sehr gut kannte. Schließlich war es das Lieblingscafé der Senshis gewesen und zudem hatte sie nicht viel im Lokal geändert. Sie bestellten sich ihre Getränke und ein paar kleinere Speisen. Haruka, Usagi und Jeanne wählten einen kleinen Salat. Während Maya sich für Kuchen und Eisschokolade entschied, welche sie auch in Frankreich liebte. Felicitas blieb allein beim Kuchen und Hotaru bevorzugte ein kleines Eis. Entspannt lehnten sie sich zurück und genossen die Pause.

Haruka beobachtete die Reisegruppe etwas und freute sich für Usagi solche Freunde gefunden zu haben. Besonders da sie bei ihren früheren Freundin eine gewisse Verschlossenheit und Unruhe bemerkte, obwohl jene es geschickt zu verbergen wusste.
--Habe ich deine Zustimmung ihnen zu vertrauen? -- Hörte sie Usagis Stimme, woraufhin sie zu ihr sah. Jedoch einzig ein spitzbübisches Grinsen im Gesicht. Dennoch schwieg sie.
„Wie? Woher?“ fragte Haruka leise und verwirrt. Sie war sich sicher Usagis Stimme gehört zu haben, obwohl sie gesehen hatte, dass diese geschwiegen hatte. Träumte sie mit offenen Augen? Bis auf Michiru hatte sie mit niemanden telepatisch sprechen können. Und selbst in diesem Falle hatte sie es auf die enge Seelenverbundenheit zu Neptun bezogen. Sie hatte die Kriegerin des Meeres geliebt, liebte sie irgendwie auch jetzt noch. Trotzdem war diese intensive, innige Verbundenheit weg, genauso wie die telepatische Kommunikation.
Liebte sie etwa Usagi? Hatte sie sich wirklich erneut in ihre Prinzessin verliebt? Damals hatte sie jene geliebt, Michiru wusste, dass es in Harukas Herzen immer auch einen Platz für Usagi, das Mondgesicht, gab. Obwohl sie jener nie zu nah kommen würde, zumal sie die Jüngere weder verschrecken noch bedrängen wollte. Besonders da Usagi bereits vergeben war, trotz dessen hatte sie gern für etwas Verwirrung bei dieser gesorgt. Waren ihre Gefühle für die blonde Frau erneut erwacht? Haruka wusste nicht ob sie dies wollte. Schließlich hatte Usagi sich verändert und konnte auch ohne Mamoru bereits vergeben sein. Diese eine Stimme am Telefon war eindeutig, die eines Mannes gewesen. Und auf die darauf folgende Reaktion zu schließen mochte Usagi jenen mindestens. Doch wieso konnte sie ihre Stimme nun hören ohne, dass jene gesprochen hatte.

Ende / Kapitel 8 – Liebe ich dich oder warum höre ich dich? – Fortsetzung folgt

So doch schnell noch abgetippt ^-^ Und noch haben wir es ja nicht 2009.
Hoffe es gefällt euch auch dieses Mal. *gg* Erneut danke ich für die vielen Kommentare.
Es werden immer mehr, freut mich, dass so viele gefallen an der Geschichte finden. Obwohl ich teilweise zu faul bin schneller zu tippen. ^-^°
Nun ja vielleicht schaffe ich es auch noch Kapitel 9 fertig zu bekommen. Versprechen kann und werde ich es jedoch nicht. Nur eines kann ich einhalten. Kapitel 10 wird frühestens nächstes Jahr kommen, da es noch nicht fertig im Notizbuch steht. ^^

Eure Chiru
Dieses Werk wurde am 29.03.2009 23:21 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
Umsetzung = Wie ist die Idee des Werkes verwirklicht wurden?
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Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
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