Ein neues Leben - Eine neue Zukunft - Kap 10 von ChiruKaio
Kapitel 10 – Das Heim

Anfang der Woche war es nun soweit, Usagis Freunde waren bereits zur Sprachschule gegangen und Usagi hatte sich mit dem Laptop ans Telefon gesetzt um einige Termine zu vereinbaren.
Am Nachmittag fuhr sie dann zum Grundstück, was ihnen angeboten wurde. Es war nicht weit vom Meer entfernt, ein Punkt der ihr besonders gefiel. Doch war der erste Schock nicht weit weg als sie die Straße entlang fuhr, bei welcher das Heim entstehen sollte. In der näheren Umgebung gab es keine Wohnungen und Häuser. Alles was vorhanden war würde zum Heimgelände gehören. So schlief ihr fast das Gesicht ein als das erste Gebäude vor ihr auftauchte. Es war ein etwas länglicher Gebäudekomplex und sah eindeutig stark verwittert aus. Wie in einem schlechten Film erinnerte dieses Gebäude an ein Heim, dass mehr Gefängnis war. Zusätzlich verstärkt vom Zaun davor. Hohe Gitter oben mit Stacheldraht versehen und alles was an Pflanzen zu sehen war, war alles andere als freundlich und einladend.
Mit einem mulmigen Gefühl fuhr sie weiter und bog links in die Einfahrt ein. Daraufhin erneut nach links, wodurch sie nun auf der linken Seite die andere Ansicht des Gebäudes sehen konnte. Welche jedoch nicht besser war. Nachdem Block befand sich der Parkplatz. Ungern stieg die blonde Frau aus und sah sich um. War ihr doch eher nach sofortiger Umkehr. Nun gut, der Parkplatz selbst war ordentlich geteert und vor allem groß. Zögern nahm sie die Tasche aus dem Auto und schloss ab. Den Rest würde sie zu Fuß erkunden.
Kaum dass Usagi vom Parkplatz kam, rannte auch schon jemand in ihre Richtung.
“Entschuldigung, dies ist Privatgelände. Betreten ist verboten!“ rief dieser und kam näher zu dem vermeintlich unangemeldeten Besucher.
Usagi blieb stehen und wartete verwundert bis dieser zu ihr kam.
„Ich verstehe nicht?“ antwortete diese und erklärte wer sie sei. Woraufhin der junge Mann rot wurde. Hatte er doch von einem Besuch gewusst, doch jemand anderes erwartet. Genau genommen jemand Älteren. Doch die Frau war nur knapp über 20 Jahre alt. Mehrere Tausend Mal entschuldigte sich der Mann, welcher sich als Fujikumi vorstellte. Zudem schien er sichtlich erleichtert, dass Usagi japanisch sprach, wodurch er nicht alles auf Englisch übersetzen musste. Auch wenn er diese Sprache konnte, man musste sie nicht lieben-
Daraufhin erklärte er ihr alles über das Grundstück, während sie den Weg bis etwa der Mitte vom ersten Gebäude zurückgingen um auf einen Fußweg zu treffen. Und was sie nach einer viertel Stunde Weg sah verschlug ihr die Sprache.
„Dies ist oder besser soll der zukünftige Gebäudekomplex für das Heim sein.“ Berichtete Fujikumi stolz. Usagi wusste nicht was sie sagen sollte. Vor ihren Augen sah sie den Kristallpalast. Den Palast, welchen sie vor Jahren einmal in der Zukunft gesehen hatte. Stumm schüttelte sie den Kopf, nein sie glaubte es nicht. Alles war verglast und strahlte um die Wette, vom Parkplatz aus war dieser Anblick durch einen kleinen Park verborgen. Umso mehr war sie überrascht. Dabei sah sie im Moment nur die Rückseite.
Gut es sah nicht ganz wie der Kristallpalast aus, aber es fehlte nicht viel. Lag es vielleicht am Namen des Heims, dass man dies errichtet hatte? Hier würde es passen.
„Harmony Crystal Tokyo“
Das Tokio kam davon, da die nächst Größere Stadt so hieß und es passte eindeutig. Langsam umrundeten sie das Anwesen, welches allein von der Größe eher einem Schloss als einer Villa oder gar einem Wohnblockkomplex glich. Es war herrlich. Doch sah sie auch die Arbeit, welche auf sie zukommen würde.
Ohne es zu Registrieren nahm die Blondine bereits ihr Notizheft mit und machte sich mit Hilfe Fujikumis eine kleine Skizze, wobei sie auch die Aufgaben hinzu schrieb, welche zu erfüllen waren. Selbst im Schul- und Medizinbereich überließ man ihnen die Wahl der Arbeitnehmer. Was es der Gruppe einerseits erleichterte, da sie so alle auf einander abstimmen könnten. Der beste Arzt lohnte nichts, wenn er nicht mit Kindern umgehen konnte.
So verging die Zeit für Usagi, welche erst gegen Abend zurückkehrte, wo bereits ihre Freunde auf sie warteten.

Gemütlich aßen sie zu Abend, gemeinsam mit Haruka und Hotaru, welche ebenfalls rüber gekommen waren. Wobei diese gleich Salat mitbrachten. So erzählte jeder von dem Tag und am Ende überlegten sie was sie nun tun sollten. Doch am Meisten musste Usagi erzählen. Denn sie war von dem Komplex begeistert. Was auch die Anderen freute, nicht zuletzt durch Usagis anfängliche Probleme überhaupt nach Japan zu kommen. Nun war sie jedoch Feuer und Flamme.
Sie hatte ein neues Ziel vor Augen.

Ende / Kapitel 10 – Das Heim – Fortsetzung folgt

Lang, sehr lang ist’s her, dass ihr ein weiteres Kapitel lesen durftet. Sry war keine Absicht. Nur fehlte irgendwie die Lust mich ans Notizheft zu setzen… Und was tut man nicht alles, wenn man keinen PC hat und Langeweile? Außer Fernsehen, an der Wii oder mit den DS spielen und lesen/zeichnen… jepp man schreibt und ich habe es momentan auf 2 neue Kapitel geschafft, welche ihr nun als Lesestoff bekommt. Das Erste davon seid ihr ja eben durch.

By Chiru
Dieses Werk wurde am 29.03.2009 23:21 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
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