Ein neues Leben - Eine neue Zukunft - Kap 16 von ChiruKaio
Kapitel 16 – Sorge um Usagi

„Wie geht es ihr?“ ertönte von der Tür aus eine unsichere Stimme. Die Braunhaarige sah unsicher in den Raum kam langsam näher um sich neben das Bett zu setzen. In welchem seit fast zwei Wochen ihre beste Freundin lag.
„Die Ärzte wissen es nicht… normal müsste sie putz munter sein. Die ganzen Verletzungen sind verheilt und auch sonst scheint alles in Ordnung zu sein. Doch.. sie wacht einfach nicht auf, es ist wie eine Art Koma… nur… selbst darauf gibt es keine genauen Anzeichen. Sie schläft nur, aber nicht so tief wie es bei einem Koma normal der Fall ist.“ Antwortete Felicitas niedergeschlagen. Sie hatte zwar eine medizinische Ausbildung, war selbst Ärztin, dennoch wusste auch sie nicht mehr weiter. Immer wieder strich sie sich mit der Hand durch ihr blondes Haar, welches mit einer Spange zusammengehalten wurde. Wodurch ihre Frisur mittlerweile so gut wie aufgelöst war.

Noch immer konnten die Drei nicht ganz verstehen, was bei dem Kampf eigentlich passiert war. Natürlich hatten sie es gesehen, doch es zu begreifen gelang ihnen nicht. Woher sollten sie auch etwas über Dämonen oder gar Sailor Senshi wissen?
Usagi vermied es über ihre Vergangenheit zu sprechen und selbst wenn, würde sie diesen besonderen Punkt ausklammern. Sie war vielleicht keine Kriegerin mehr, dennoch sah sie keinen Grund darin, es aller Welt zu erzählen. Nein, dafür war sie bereits damals zu erwachsen.
Während des Kampfes konnten die Freundinnen nicht viel tun, waren selbst zu geschockt von dem was mit ihrer japanischen Freundin geschah. Erst als jene am Ende bewusstlos auf dem Boden lag, konnten sie zu ihr laufen. So fixiert wie sie daraufhin auf diese waren, bemerken sie nicht wie die Senshis in der Zwischenzeit verschwanden. Erst als Haruka und Hotaru zu ihnen kamen fiel es ihnen auf. Doch blieb für diese Erkenntnis nicht viel Zeit, denn einstimmig war beschlossen die blonde Freundin ins Krankenhaus zu bringen, damit sie behandelt wurde.

Die neuen und alten Freunde waren jedoch nicht die Einzigen, welche sich sorgten. Auch eine weitere Person, an die wohl niemand dachte, machte sich ihre Gedanken um die junge Frau. Der Schwarzhaarige, hatte als Stationsarzt diese unter seinen Patienten und versuchte soweit es ihm möglich war, die Freundinnen deren Situation in medizinischer Hinsicht zu erklären. Was jedoch nicht so einfach war. Natürlich war er selbst bei dem Kampf anwesend und wusste daher mehr oder weniger, was geschehen war. Dennoch konnte auch jener sich keinen Reim auf diese Energie machen, welche Usagi ausstrahlte.
Ebenso wie die restlichen Kriegerinnen, Setsuna und Michiru beharrten weiterhin auf dem Standpunkt, Usagi mit Gefahr gleichzusetzen und zeigten deren Aktion beim Kampf als Beweis auf. Woraufhin sich die Inneren mit anschlossen, jedenfalls bis auf Makoto. Die sich ihre eigenen Gedanken machte und eher schwieg. Anders als Haruka und Hotaru, welche lautstark deutlich machten, was sie von dieser Ansicht hielten.

Nicht nur in Japan hatte machte man sich um Usagi Sorgen, sondern auch in Frankreich. Kurz nachdem sicher war, dass jene wohl für eine gewisse Zeit im Krankenhaus verblieb wurde auch die momentane Vertretung informiert, um das weitere Vorgehen zu koordinieren. Die Freundinnen konnten noch nicht genug Japanisch um genauso wie Usagi bei sämtlichen Meetings anwesend zu sein, geschweige denn das sich dies mit dem Kurs irgendwie verbinden ließe. Sie konnten jeweils nur an einem Ort zur selben Zeit sein.
So wurde für alle Ansprechpartner ein Schreiben verfasst, welches mit Hilfe von Haruka und Hotaru auf Japanisch übersetzt wurden. Woraufhin die Termine für den Moment vertagt wurden. Die noch stattfindenden Bauarbeiten am Heimkomplex selbst, wurden jedoch weitergeführt. Damit dies in der nächsten Zeit fertig wurde und am Ende nur noch entsprechend eingerichtet werden musste.

Amanda hatte einen Tag nach dem Angriff den Anruf entgegen genommen und es in einer Versammlung weitergeleitet. Was jedoch nicht hieß, dass es für die Dunkelhaarige daraufhin erledigt war. Nein, stattdessen sorgte sie dafür ihre Termine soweit möglich vorzuverlegen oder etwas zu verschieben, damit sie selbst nach Japan konnte. Am Ende gelang ihr dies sogar relativ kurzfristig innerhalb von zwei Wochen, einen entsprechenden Flug zu bekommen.

Wobei sie sich nicht allein auf den Weg in das Land der aufgehenden Sonne begab. Kerry, welcher als Tierarzt ebenfalls im „Crystal Harmony“ – Komplex arbeitete und zudem noch Japanologie studiert hatte, entschloss sich nach diesem Vorfall, die Sekretärin und Buchhalterin zu begleiten.
Jene war darüber sogar erleichtert, denn im Gegensatz zu ihr verstand jener Japanisch in Wort und Schrift, was deren Aufenthalt wohl um einiges erleichtern würde. Nicht zuletzt, da sie so vielleicht ein paar Termine doch noch verwirklichen konnten, auch ohne Usagi.

Indes versuchten Haruka und Hotaru den drei Freundinnen zu helfen, mit der Situation umzugehen. Am Abend gingen sie mit zu diesen und brauten sie, soweit es möglich war wieder auf. Usagis Bewusstlosigkeit und die Unfähigkeit etwas dagegen zu tun raubte ihnen fast den Verstand. Dabei brauchten sie gleichzeitig jede freie Minute um schnellstmöglich Japanisch zu lernen. Auch wenn sie einen Dolmetscher zu den Gesprächen laden würden, wollten sie selbst ebenfalls etwas verstehen. Allen war bewusst, dass sie es nicht schaffen würden innerhalb des Kurses einen Wissensstand der Sprache zu erlangen um sich fließend mit Japanern zu unterhalten.
Als die zwei äußeren Kriegerinnen nach Hause kamen, sahen sie, wie drei fremde Personen vor dem Haus standen, in welchem nun Usagi und ihre Freundinnen wohnten.

Eben diese hatten bereits bemerkt, dass ihre Freunde und gleichzeitig auch Kollegen nicht da waren. Wodurch sie nun überlegten, was sie nun tun sollten. Leider hatten sie vergessen, diesen ihre Reise geschweige denn die voraussichtliche Ankunft mitzuteilen.
Amanda schimpfte mit sich selbst, über diese Vergesslichkeit. Obwohl sie sonst an alles dachte, oder besser an vieles konnte sie es immer noch nicht glauben es vergessen zuhaben. Ihre männliche Begleitung schmunzelte darüber nur und versuchte sie zu beschwichtigen. Schließlich hätte Kerry ebenfalls daran denken können.
„Wahrscheinlich, werden sie im Krankenhaus sein, sollte es Usagi noch nicht besser gehen oder im Sprachkurs.“ Meinte er daraufhin überlegend.
„Vielleicht und was sollten wir nun tun?“
„Erstmal sollten wir sehen, ob wir ein Café oder Restaurant finden um was zu Essen. Es dürfte unwahrscheinlich sein das Krankenhaus zu finden. Schließlich kennen wir von dem nicht mal den Namen.“
„Ich habe gar keinen Hunger.“ Schimpfte daraufhin ein kleines Mädchen, welches sie urplötzlich begleitete.
Es handelte sich dabei um Celine, welche von vornherein mit nach Japan wollte, um bei Usagi zu bleiben. Als sie mehr durch Zufall bemerkt hatte, dass Amanda und Kerry nach Japan reisen wollte, hatte diese so lange gebettelt, bis jene im letzten Moment doch noch zugestimmt hatten. Nicht zuletzt, da sie wussten wie Usagi doch irgendwo für Celine empfand.
Diese Beiden hatten eine ganz besondere Bindung zu einander konnte die Eine, doch die Andere, jeweils am Besten aufheitern. Vielleicht würde allein Celines Anwesenheit Usagi schon helfen.
„Sicher…“ seufzte Kerry gespielt auf und piekste der Kleinen leicht in den Bauch, „und was knurrt da die ganze Zeit?“ fragte dieser schmunzelnd. Natürlich wusste dieser, dass diese am Liebsten sofort zu Usagi wollte, doch dies würde wahrscheinlich erst am nächsten Tag möglich sein.

„Entschuldigung, dürften wir erfahren, was sie hier wollten?“ ertönte kurz darauf die Stimme der blonden Windkriegerin, welche gemeinsam mit Hotaru zu den Neuankömmlingen kam.
Kerry sah auf, als er die Frage hörte und grüßte vorerst zurück. Bevor er auf Japanisch erklärte, wer sie waren und was sie wollten.
Bereits an der Stimme des Mannes, die sie davor noch nicht so genau gehört hatten, erahnten sie diese schon einmal gehört zu haben. Genau genommen bei dem ersten Telefonat mit Usagi, bevor jene nach Japan kam. Die zu dieser Stimme zugehörige Person nun ebenfalls in Japan kennen zu lernen, hätten sie jedoch nicht erwartet. Ebenso wenig wie ein fehlerfreies und fließendes Japanisch. Dabei deutete sein Name selbst nicht auf eine japanische Abstammung hin.
Nachdem jedoch geklärt war, wer die Fremden waren und, dass bis auf den jungen Mann die dunkelhaarige Frau sowie das Kind kein Japanisch sprachen wechselten sie auf Englisch. Wodurch selbst Celine verstand was gesprochen wurde. Lernten sie im Heim doch bereits durch Muttersprachler diese Sprache teilweise sogar vor der Schule im Kleinkindalter. Jedenfalls galt dies für diese, die von klein auf im Heim lebten.
Hotaru erklärte ihnen, dass Maya, Felicitas und Jeanne erst in etwa einer Stunde da sein würden, da die Besuchzeit selbst noch eine halbe Stunde ging und diese noch einmal die gleiche Zeit für den Heimweg benötigten. So wurde das Gepäck fürs Erste in die Wohnung der Zwei untergebracht, da jene ihre Schlüssel den Freundinnen gegeben hatten und nun nicht einmal einen Ersatz hatten.

Um der Jüngsten nach der ganzen Zeit im Flugzeug etwas Bewegung zu ermöglichen beschlossen sie durch den Park zu laufen um von dort aus in ein Café zu gehen. Wo jene etwas Essen konnte. Nebenbei war es diesen dadurch auch möglich etwas von der näheren Umgebung zu sehen.

Ende / Kap 16 – Sorge um Usagi – Fortsetzung folgt

Sry...
Ich weiß ich bin ein faules Stück von Mensch und habe ewig nimmer geschrieben. Irgendwie hatte ich nen Hänger… genau weiß ich nicht einmal woran es liegt. Scheinbar kann ich echt nur unter Zeitdruck schreiben… *drop* Vielleicht wird es dadurch nun wenn des Studium beginnt schneller werden. Genau weiß ich es nicht, doch obwohl ich ja bisher nur im Aushilfsjob gearbeitet habe, war ich ja langsamer als da wo ich weniger Zeit hatte.

Hm zum Kapi noch mal selbst… ich hatte ewig für den Anfang gebraucht und so wirklich passt mir das Ende nicht, aber wenn ich es nu nicht sein lasse, würde dieses Kapitel wohl noch weitere 2 Monate brauchen und ich wollt es euch nicht antun. Wie es weitergeht werde ich nun auch gleich weiter überlegen. Damit das folgende Kapi schneller kommt und nicht erst Monate braucht. Jedenfalls habe ich nun wieder irgendwie nen halbwegs roten Faden gefunden. ^^°
Ansonsten belass ich es fürs erste einmal und bitte wie gehabt darum, dass man mir bei zu langer Wartezeit in den Hintern tritt, bevor ich es vergesse weiter zu schreiben.
Dieses Werk wurde am 27.09.2009 16:11 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
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Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
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