Royal Legacy Teil 21 von Tiara
Vorbereitung
Sailor Moon war fest entschlossen, diese Fähigkeit so schnell wie möglich zu erlernen. „Folgt mir.“ Metaria führte sie aus dem Haus heraus in die Dornenbüsche. Sie waren nicht weit gekommen, als Metaria stehen blieb. „So.“ Sagte sie. „Wir sind da. Ich möchte, dass ihr euch nun entspannt und die Augen schließt. Stellt euch meinetwegen vor, dass es dunkel ist. Ihr müsst euch jetzt auf alle anderen Sinne verlassen, die ihr besitzt. Euren Gehörsinn, euren Tastsinn, euren Geruchsinn, eure Kräfte als Senshi, die alles und jeden auf die eine oder andere Weise durchdringen. Es befindet sich jemand ganz in der Nähe der genau dieselbe Fähigkeit unsichtbar zu sein benutzt, jedoch kein Feind ist. Ihr müsst eure Umgebung spüren um ihn zu finden. Wenn ihr glaubt ihn gefunden zu haben, geht zu diesem Ort, an den ihr glaubt, ihn zu spüren. Wir können dies so lange üben wir nötig.“ Metaria ging einige Schritte weg und betrachtete die Gruppe von Senshis, die versuchte sich auf etwas anderes als Elune zu konzentrieren. Es dauerte ein paar Minuten, als Mars und Nemesis gemeinsam aufstanden und zu einem Baum gingen. „Hier ist jemand!“ Neugierig öffneten die anderen die Augen. Metaria sah belustigt an den beiden vorbei den Baum hoch, also auf den untersten Ast ein kleines Männlein erschien. Er hatte spitze Ohren, war grün gekleidet und ließ ein leises Kichern vernehmen. Sailor Moon musste unwillkürlich an einen Irischen Kobold denken. „Ihr habt mich gefunden Mädchen. Respekt!“ Lachend sprang er vom Ast herunter und zog seinen grünen Hut vom Kopf. „Darf ich mich vorstellen, ich bin Exu, Spaßmacher und Kobold. Und es ist mir eine Freude so viele hübsche junge Damen vor mir zu sehen.“ Er kicherte wieder und verschwand wieder mit einem leisen Plopp. „Wo ist er hin?“ fragte Chibimoon. „Er hat sich wieder unsichtbar gemacht. Versucht wieder ihn zu finden.“ Dann wandte sie sich an Mars und Nemesis. „Ihr konntet ihn aufgrund eurer natürlichen Begabung lokalisieren aber ihr habt im Kampf keine Zeit, zu meditieren. Versucht ihr schneller zu finden und auch seine Bewegungen zu verfolgen, wenn ihr diese Fähigkeit lange genug schult, werdet ihr sie unbewusst einsetzten können und ihr werdet instinktiv Dinge erkennen, die euch vorher verborgen geblieben sind.“ Dann sah sie zu Naru und Kirasuki hinüber, die offenbar auch versuchten, den Kobold wahrzunehmen. Metaria wusste genau, dass die beiden, ohne die Kraft ihrer Schutzsterne kaum eine Chance auf Erfolg hatten und so ging sie zu den beiden und bat sie heraus zu kommen. „Was ist den?“ Naru wollte offenbar zurück um weiter zu üben. „Ohne eure Sailorkräfte wird euch das nicht gelingen. Ich habe da eine Idee, was euch nützlicher sein könnte.“ Sie sagte den anderen Senshi Bescheid, dass sie ein kurzes Stück mit den beiden weggehen würde, was ihr einen misstrauischen Blick von Uranus und Neptun einbrachte. Sie versicherte ihnen in Sichtweite zu bleiben und ging dann mit Kirasuki und Naru auf eine nahe Lichtung. Dort bat sie die beiden zu warten, während sie zu ihrem Haus zurückging. Ein paar Minuten später kam sie mit einen Bogen, einen Köcher mit Pfeile und einen Speer zurück. Man erkannte sofort, dass diese Waffen von Elben hergestellt worden waren. Erwartungsvoll und doch verwirrt sahen die beiden Metaria an. Diese begann auf die nacheinander auf die Waffen zu zeigen und zu erklären „ Pfeile wie auch Speer sind mit elbischer Magie durchtränkt, so dass sie eine höhere Wirkung gegen Dämonen erzielen. Solange ihr euch in Albion aufhaltet, möchte ich, dass ihr diese Waffen bei euch tragt bis ihr eure Talimane bekommt. Deine Waffe Naru war als Sailor Susanoo die Lanze der Finsternis, ähnlich wie auch Sailor Nemesis eine trägt. Und deine Waffe Kirasuki war der Bogen des Mondlichts. Ihr mögt zwar keine Sailorfähigkeiten haben, aber ich glaube, es kann nicht schaden, wenn ihr euch mit den Waffenarten, die ihr in Zukunft führen werdet vertraut macht.“ Dann gab sie den beiden die Waffen und begann sie in der richtigen Technik zu unterweisen. Alle trainierten den ganzen Tag. Als die Sonne bereits vom Horizont verschwand, kehrten die drei zu den anderen Senshi zurück, die offenbar auch Fortschritte gemacht hatten. Nemesis, Neptun, Pluto, Persephone, Saturn, Mars, Chibimoon, Sun und Terra hatten Exu bereits einmal oder sogar öfter gefunden. Nemesis Mars und Neptun meinten sogar, ihn sehen zu können, obwohl er unsichtbar war. Sailor Moon, Uranus, Nyx, Merkur, Jupiter, Lilith, Vulcan und Venus hatten leider noch nicht den Dreh raus. Allerdings waren selbst die besten von ihnen bei weitem noch nicht bereit für einen Kampf gegen die Unsichtbaren. „Das reicht für heute! Im Dunkeln ist es zu gefährlich, weil da auch andere finstere Gestalten aus ihren Löchern kriechen. Allerdings könnt ihr, wenn Exu will, im Haus weiterüben.“ Exu war mehr als einverstanden. Irgendwie musste Mars bei Exu an ihren Opa denken. Der war auch immer gerne in Gegenwart von jungen hübschen Mädchen. Im Haus wurde der Tisch beiseite geräumt und der Raum in einen Schlafsaal umfunktioniert. Während ein paar der Senshi fleißig weiterübten, begaben sich Metaria mit ein paar der anderen in einen Nebenraum um sich zu unterhalten. Sie trug wieder ihren grünen Umhang, als sei es ihr unangenehm in ihren Fuku bei den anderen zu sein und einige der Senshi hatten sich zurückverwandelt, aber nicht alle. Noch immer war dieses Misstrauen zu spüren, dass von einigen Senshi ausging und Metaria hatte das Gefühl, es würde nicht so bald verschwinden, was sie guthieß. Sie wollte Metallia auf keinen Fall die Chance geben, noch einmal Senshis zu töten. Metaria beantwortete so viele Fragen wie sie konnte und stellte auch ihrerseits Fragen über die Erde. So erfuhren die Senshi zum Beispiel, dass Avalon mehr war, als ihnen aus den irdischen Legenden bekannt war. „Avalon war in der Tat zuerst nur eine relativ kleine Insel. Dort befanden sich das Kloster der weisen Frauen und auch einige Abgesandte der Elben. Als sich die Dunkelheit auf der Erde ausbreitete und die Erdenfamilie beinahe ausgelöscht worden war, vereinte Elune ihre Kräfte mit denen der Priesterinnen des Ordens um die Insel in eine andere Dimension zu verschieben. Im Laufe der Zeit näherte sich Avalon der Welt der Elben, die Albion hieß, an und schließlich bildeten sich feste Übergänge. Dieses Haus befindet sich so gesehen nicht mehr in Avalon, sondern in Albion. Der Welt der Elben. Doch auch hier gibt es das Böse und es vereinigte sich mit dem das ich in Avalon zurückgelassen hatte. Elune hat mir erzählt, dass die Elben schon lange mit ihren Verbündeten hier Kämpfe austragen. Doch die sollten zunächst nicht eure Sorge sein, schließlich ist es niemals klug einen Krieg mit mehreren Fronten zu kämpfen.“ Mehrere Sailors, die ihr zugehört hatten, wollten wiedersprechen, mussten sie alle zugeben, dass ihre Priorität die Gefahr für die Erde war, und das war nun einmal das Tor, das sich offenbar bald öffnen würde. Dann begann Metaria von den alten Ritualen zu erzählen als plötzlich das Wort Silberkristall fiel, und sie sich an den Kopf schlug. „Da fällt mir doch glatt was ein. Ich bin manchmal vielleicht so was von begriffsstutzig!“ Sie stand geschwind auf und zog aus einer Kommode ein kleines, in ein dunkles Tuch gewickeltes Päckchen heraus. „Ich fand dieses Päckchen auf dem Fußboden liegend. Ich bin mir sicher, dass Elune, oder einer ihrer Freunde mir das hier geschickt hat. Aber dachte ehrlich gesagt nur daran, sie wieder da rauszuholen, als dass ich mir Gedanken hierum gemacht hätte.“ Die anderen, wie wieder einmal Exu nicht gefunden hatten, waren ebenfalls hinzugekommen, als sie den Ausruf gehört hatten. Metaria legte das erste Päckchen in die Mitte und wickelte es aus. Es kamen Kristalle zum Vorschein. Es waren zwei fast identische Kristalle, dessen Formen verblüffend an den Silberkristall von Serenity erinnerten, nur dass einer dunkelviollett war und der andere eher matt und weiß. „Diese Kristalle sind sicher nicht für mich gedacht, denn ich habe schon einen.“ Metaria zog eine dünne Kette mit einem hellen Sonnenkristall hervor. „ Ich habe ihn von Elune bekommen, und er hilft mir Metallia in Schach zu halten. Ich vermute, dass sie für zwei von euch sind, aber für wen, da bin ich überfragt.“Die Senshi sahen die Kristalle skeptisch an. Sailor Moon holte ihren Kristall heraus und hielt ihn zu ihnen hin. Beide reagierten mit einem Leuchten, doch als Sailor Moon einen nehmen wollte, verblasste er wieder schlagartig. „Offenbar ist auch keiner für mich gedacht.“ seufzte Sailor Moon. Bei Chibimoon geschah dasselbe. Da streckte Lilith die Hand aus und der Kristall begann in sanften Violett zu leuchten und zu pulsieren. Kirasuki, berührte den schwachgrauen und dieser begann zu glänzen. Liliths erstrahlte hell in violett, während der Kristall von Kirasuki nur ein ganz schwaches Leuchten von sich gab. Dann erschienen Liliths Verwandlungsstäb. Der Stab und der Kristall flogen aufeinander zu und verschmolzen miteinander einer Brosche in Halbmondform. „Das hätte ich mir eigentlich denken können!“ Metaria sah zerknirscht aus. „Als Mitglieder der Königsfamilien des Mondes solltet ihr natürlich auch eigene Kristalle besitzen. Da Kirasuki als Sailor Tsukuyomi noch nicht erwacht ist, hat auch ihr Silberkristall nur die Kraft, auf die sie zurzeit zurückgreifen kann. Auch Liliths Kristall ist schwächer als der Silberkristall von Serenity, aber trotzdem ziemlich machtvoll. Ich weiß noch, was für Skrupel sie hatte, als sie Serenitys Mutter den einen Silberkristall und den Mondstab mitgab und jetzt hat sie mir, obwohl ich eigentlich noch immer von einen Dämon besessen bin, zwei äusserst mächtige Gegenstände geschickt. Ich weiß genau, dass Metallia jubilieren würde, wenn sie sie in die Finger bekäme, denn Silberkristalle kann sie, im Gegensatz zu meinen Sonnenkristall, den Elune zur Sicherheit verzaubert hat, benutzen . Ich schätze, sie hat da schon genau gewusst, was auf sie zukommen würde und hat das Risiko in Kauf genommen.“ Metaria verstummte, doch alle mussten an das Bild denken, dass sie in Metarias Kugel gesehen hatten. „Zumindest wissen wir, dass sie auf uns zählt. Also wollen wir sie nicht enttäuschen!“ Die Entschlossenheit, die von Sailor Moon ausging war geradezu greifbar. Sie war gerade auf den Weg zurück ins andere Zimmer als Metaria sich räusperte. „Ich sag es euch nicht gerne, aber auch Exu möchte sich ausruhen. Er lässt es sich zwar nicht anmerken, aber es strengt ihn an unsichtbar zu sein. Ich möchte dich und euch alle bitten, zu versuchen zu schlafen um morgen wieder frisch ans üben gehen zu können. Es nützt niemanden, wenn ihr oder er morgen vor Müdigkeit oder Erschöpfung umkippt, ausserdem glaube ich, dass eure letzte Nacht alles andere als lang war.“ Enttäuschung machte sich auf manchen Gesichtern breit, aber die Bitte wurde akzeptiert. Dann lächelte Metaria verschlagen „ Solltet ihr jedoch überhaupt nicht müde sein, könnt ihr es ja noch immer mit geschlossenen Augen Gegeneinader versuchen.“ Sofort sahen sich mehrere Sailors gegenseitig an und grinsten. Irgendwie hatte Metaria die Vermutung, dass für manche diese Nacht ebenso kurz werden würde wie die vorherige. Dann stand sie auf. „Ich werde mich draussen ein bisschen umsehen. Dieses Haus ist zwar gut versteckt, aber man sollte sich seine Sache nie zu sicher sein. Ich werden versuchen, ein paar der Bewohner Albions, die noch nicht vom Schatten erwischt wurden zu finden. Sie leben normalerweise im Wald östlich von hier. Bis dahin ist es zwar ein weiter Weg, aber es gibt einen Ausläufer davon in der Nähe. Ich sollte bis zum Morgengrauen zurück sein.“ Metaria stand auf und setzte ihre Maske auf. Kurz vor dem Ausgang wandte sie sich noch an Pluto und Uranus. „Sucht bitte nicht nach mir, sollte ich nicht zurückkommen. Ich habe es Sailor Moon gegenüber noch nicht erwähnt, aber im absoluten Notfall sollte es euch möglich sein mit dem Sailorteleport zur Erde zurückzukehren. Ihr seid also dabei nicht auf mich angewiesen.“ Metaria wusste dass genau dieser Umstand den alten Outers am meisten Sorgen bereitet hatte. Dann verschwand sie im toten Wald.
Neptun sah ihr, ebenso wie die anderen skeptisch nach. „Was haltet ihr von ihr?“ Neptun lehnte an einen Türpfosten und hielt ihre Arme verschränkt. „Sie trägt eine schwere Bürde.“ antwortete Saturn, die sich zu den dreien gesellt hatte und nun ebenfalls in die Dunkelheit blickte und dann noch hinzufügte: „Ich kann den ständigen Kampf in ihr fast spüren.“ „Wir können ihr nicht vertrauen und müssen sie im Auge behalten. Sollte Metallia wieder erwachen ist das das sichere Ende. Wir sind auf ihr Wissen angewiesen!“ sagte Pluto klar und deutlich und sah vom Wald, in dem Metaria verschwunden war, wieder zu den anderen, die genau wussten, was sie meinte. „Also schauen wir auf ihre Finger und hinterfragen alles. Das ist unsere einzige Möglichkeit.“ stellte Uranus fest und schickte sich an wieder hineinzugehen. „Ich übernehme mit Vulcan die erste Wache sobald die anderen im Bett sind.“ Dass Neptun ihr einen missbilligenden Blick nachwarf bemerkte sie gar nicht.
Die Nacht war still und ging ohne besondere Vorkommnisse vorüber. Am nächsten Morgen war Metaria zurück, und sie hatte Gesellschaft mitgebracht. Es handelte sich um vier Wesen welche sie auf ihren Streifgang getroffen hatte. Einer war ein Elb vom Waldvolk. Es handelte sich offenbar um einen Krieger, denn er trug eine silberne Rüstung, einen schwarzgrünen Umhang, Pfeil und Bogen und Schwerter bei sich. Er nannte sich Alatar. Das zweite Wesen war ein Zentaur. Er hatte leuchtende Augen, einen kräftigen nackten Oberkörper und den Rumpf eines braunen Pferdes. Auf seinen Rücken hatte er Peile und einen Bogen. Er hieß Nessus. Das Dritte Wesen glich einer jungen, hübschen Frau, nur, dass sie wie ein Engel große Braune Flügel am Rücken trug. Sie wurde als eine Caladrina vorgestellt, eine fliegende Heilerin. Sie trug keine Waffen bei sich und Metaria fügte hinzu, dass Caladrinas für gewöhnlich in Ordensähnlicher Gemeinschaft lebten und Pazifisten seien. Sie nannte sich Etana. Das letzte Wesen war ebenfalls eine Frauengestalt, nur dass ihre Haut bläulich schimmerte und sie Schwimmhäute zwischen den Fingern und ihren Zehen hatte. Sie trug eine knappe Bekleidung, die nach Seetang roch und offenbar auch bestand. Ihr Name war Ciris und sie war eine Nereide. Metaria fügte hinzu, dass sie den vieren bei ihrem Spähgang begegnet war und dass sie geschickt worden waren um den Senshis bei ihrem weiteren Weg zu unterstützen. Minako hatte sich zusammen mit Makoto sofort in das hübsche Gesicht des männlichen Elben verliebt, doch da sie beide noch nicht einmal den Unsichtbaren Kobold gefunden hatten, blieb ihnen nichts anderes übrig als neidisch zuzusehen, wie Mars, Neptun und noch ein paar andere mit den Wesen das trainieren begannen. Während Etana Saturn und Persephone einige Techniken zeigte, wie sie ihre Heilenden Fähigkeiten besser nutzen konnten, unterrichtete Nessus Kirasuki und Mars im Bogenschießen. Der Elb und die Nereide trainierten mit den restlichen den Kampf mit dem Speer und mit dem Schwert. Sie ermutigten die Senshi sogar ihre Kräfte gegen sie einzusetzen, was zunächst bedenken auslöste, nachdem jedoch jede mindestens einmal unsanft im Dreck gelandet war, gaben sie jedoch ihre Zurückhaltung auf. Und überrascht stellten sie fest, dass beide ihnen mehr als ebenbürtig waren.
Währenddessen zog sich Metaria in ihr Haus zurück und begann zu meditieren und ihr Geist verließ ihren Körper. Sie suchte nach dem warmen Licht, das Elune immer ausgestrahlt hatte und entdeckte schließlich einen winzigen Funken. „Halte durch!“ Elunes Licht leuchtet plötzlich auf und Metaria hörte ihre schwache Stimme. „Ihr seid zu schwach! Kommt nicht her!“ Metaria rief frustriert zurück „Aber was sollen wir tun! Wir brauchen dich um in das Heiligtum zu gelangen!“ „Nein!“ Kam es zurück. Jedes Wort schien Kraft zu kosten „Sie… müssen…. Gekrönt…. werden.“ Elune Licht flackerte kurz auf und dann erschienen Metaria dunkle Gestalten, die sie angriffen. Hastig zog sie sich zurück. Wieder in ihrem Körper flüsterte sie: „ Ich verstehe! Halte durch.......bitte!“Dann ließ sie sich erschöpft aufs Bett fallen und schlief sofort ein.
In jener Nacht hatte Bunny wieder einen Traum. Sie wanderte als Prinzessin durch ihr altes Zuhause auf dem Mond, als sie einem Mann im besten Alter begegnete. Er trug eine schwarze Rüstung und auf den ersten Blick sah er ziemlich bedrohlich aus, doch irgendetwas sagte Serenity, dass sie diesen Mann kannte. Sie wollte das Gesicht genauer betrachten, doch je mehr sie sich darauf konzentrieren wollte, desto mehr verschwamm es. Dann war plötzlich überall Feuer und Serenity war wieder in einem brennenden Palast, wo sie nach Endymion suchte. Sie hatte diesen Traum immer wieder gehabt, als ihr geliebter Endymion unter Perillias Kontrolle stand. Doch da war nicht Endymion, sondern dieser Mann und als Serenity sich umsah erkannte sie ihre Mutter. Der Ritter trug ein weinendes Kind auf dem Arm und mehrere andere Kinder, darunter auch Elbenkinder scharrten sich um ihn. Eines der Mädchen hatte einen blauen Halbmond auf der Stirn und trug ein hellblaues Kleid, passend zu ihren hellblauen Haaren, welche sie in typischer Knotenfrisur, wie auch die Königin sie hatte, am Kopf trug. Königin Serenity rief dem Mann zu, er solle nicht auf sie warten, sie würde nachkommen, dann knallte es und ein Schrei ging durch den Palast. „Serenity!“ rief die Königin. Dann blitzte ein helles Licht auf und von einem Augenblick auf den anderen war Bunny wach. Neben ihr schliefen Ami und Chibiusa, während Rei zu ihr schlich. „Alles in Ordnung, Bunny? Du hattest einen ziemlich unruhigen Schlaf.“ Bunny nickte sofort. „Alles bestens.“ flüsterte sie schnell. Offenbar zu schnell, denn Rei sah sie misstrauisch an. „Ich hatte nur einen Traum, nichts weiter.“ Ohne auf eine Antwort von Rei zu warten legte sie sich wieder hin und schloss die Augen. Dieser Traum war mehr eine Vision gewesen und sie erschien Bunny viel persönlicher als ihre vorherigen Visionen. Vielleicht würde sie morgen mit ihren Freundinnen darüber reden.
Am darauf folgenden Tag erzählte Metaria von ihrer Vision und auch den Sinn dahinter. „Wie können wir zur Prinzessin unseres Heimatplaneten gekrönt werden? Bisher hat das nur Sailor Moon geschafft!“ Die meisten von ihnen erinnerten sich noch lebhaft an Nehelenia und die Schwierigkeiten, die sie zu meistern hatten. „Früher und ich rede von vor über Tausend Jahren musste eine Planetenprinzessin sehr selten kämpfen. Die Prinzessinnen wurden von ihren Leibwächtern ausgebildet und anschließend hierher um ihre Ausbildung abzuschließen. Der Abschluss war, dass jede Prinzessin in den Schrein ihres Schutzlelementes gehen mussten um dort seine innere Stärke beweisen. Oft wurde die Prüfung nicht bestanden, was jedoch kein so großes Problem darstellte, da sie ihre Kräfte kaum mehr gebrauchen mussten. Obwohl sie keine Neuen Kräfte verdient hatten, nannte man sie gekrönt, da sie sich der Prüfung gestellt hatten und oft wurde daraus gelernt. Jedoch…“ da Metaria hielt kurz inne.“Der Weg zu den Höhlen führt durch Feindesland, wie man mir sagte. Ihr müsst erst lernen sie effektiv zu bekämpfen, bevor ihr aufbrechen könnt.“ Moon konnte das Wort warten schon langsam nicht mehr hören, doch leider hatte Metaria recht. Ausserdem musste sie noch immer an den Traum denken. Hatte ihre Mutter ihn geschickt? Bunny vermutete nein. Es war ihr eher wie eine Erinnerung erschienen. Sie beschloss später darüber zu grübeln und begann wieder mit dem Training. Metaria war dazu übergegangen den besten die Augen zu verbinden und gegen einander Trainingskämpfe durchführen zu lassen. Sie selbst trainierte mit Nemesis, die trotz der verbundenen Augen ihr immer wieder sehr nahe kam. Immer wieder landete sie einen Treffer. Nach dem Tag, hatte jede von ihnen Exu mindestens einmal gefunden. Die besseren konnten jede seiner Bewegungen folgen, und manche sahen ihn sogar. Die Nereide, der Elb und auch der Zentaur verlangten den Senshi alles ab und nicht selten fielen sie völlig erschöpft ins Gras, als der nächste mit dem Training dran war. Die Caladrina hingegen brachte den Kriegern bei ihre Kräfte zu kanalisieren und auch zu speichern. Oft bedurfte es nur einige kurze Techniken und schon war eine Kriegerin die zuerst völlig erschöpft auf dem Boden lag wieder in der Lage zu kämpfen.
Schließlich waren sie alle soweit, dass nicht völlig hilflos den Dämonen gegenüber waren. Ein paar Tage später waren alle soweit um sich der nächsten Herausforderung zu stellen.
Dieses Werk wurde am 18.03.2010 16:26 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
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Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
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