Royal Legacy Teil 22 von Tiara
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Metaria teilte die anwesenden in 4 Gruppen ein. Die Höhlen der Prüfung lagen in völlig unterschiedlichen Himmelsrichtungen und wenn sie sich trennten wurde die aufzubringende Zeit minimiert. Ihre vier Trainingspartner sollten auch ihre Führer werden. Die erste Gruppe bestand aus Venus, Uranus und Nemesis. Etana würde sie nach Norden zu einem Hohen Gebirge führen. Die zweite Gruppe bestand aus Saturn, Jupter, Persephone und Terra. Nessus würde die vier nach Osten durch den großen Wald, der Lindon genannt wurde, führen, in dem auch Stämme der Elben und auch sein Volk zu Hause waren. Merkur, Neptun und Nyx waren unter der Führung von Ciris die Gruppe die nach Süden ziehen sollte. Dort befand sich ein ausgebreitetes Sumpfgebiet welches in einen Meeresarm mündete. Sie würden den Arm überqueren müssen. Die letzte Gruppe unter der Führung von Alatar bestand aus Mars, Pluto, Sun und Vulkan. Sie würden nach Westen gehen wo sie erst ein riesiger Vulkansee überqueren musste, bevor sie zu einer verlassenen Zwergenstadt kamen. Dann waren da noch Moon, Chibimoon und Lilith, die Metaria keiner Gruppe zugewiesen hatte. „Ich will ehrlich mit euch sein. Ich weiß nicht wohin ich euch schicken sollte. Moon ist schon gekrönt, Chibimoon befindet sich hier in der falschen Zeit um geprüft zu werden und Lilith gehört eigentlich auch zur Mondfamilie, jedoch gab es für die dunkle Seite des Mondes nie eine Prüfung, so viel ich weiß. Ich könnte euch mit den Gruppen mitschicken, wenn ihr wollt, oder ihr habt eine bessere Idee.“ Zur allgemeinen Überraschung hatte Sailor Moon eine. „Ich möchte zum Mond reisen.“ Völlig perplex sahen die anderen Kriegerinnen sie an. Sie waren davon ausgegangen, dass sie sich einer der anderen Gruppen anschließen würde und auch Metaria wusste zuerst nicht was sie sagen sollte. „Zum Mond?“ Sailor Moon nickte fest. „Sofern du mich dahin bringen kannst.“ Noch immer völlig erstaunt antwortete Metaria: „Das sollte kein Problem sein, aber warum willst du zum Mond?“ Bunny seufzte. Sie hatte nach reiflicher Überlegung eigentlich nicht vorgehabt ihren Freundinnen von dem Traum zu erzählen. „Ich hatte ebenfalls vor ein paar Nächten eine Art Vision. Ich möchte nicht viel darüber sagen, nur dass offenbar während des Untergangs des Reiches etwas geschehen ist. Du hast doch selbst gesagt, dass ich hier unsere Kräfte nicht verstärken kann und vermutlich wird diese Reise nicht viel bringen, aber irgendwie scheint der Mond mich zu rufen seitdem ich hier bin und mein Herz sagt mir, dass ich dem nachgehen muss.“ Metaria nickte langsam. „Dann,…“begann Kirasuki „…werden wir dich begleiten.“ beendete Lilith den Satz. Bunny wollte darauf antworten, dass dies völlig unnötig sei, doch Nyx fing an zu kichern. „Versuche gar nicht erst den beiden das auszureden Bunny. Man nannte die beiden schon Mondsüchtig, als sie Kinder waren.“ Und Kirasuki begann genau wie Lilith auf Nyxs Bemerkung zu grinsen. „Abgesehen davon, glaube ich, ist es Zeit dass ich auch einmal die Ruinen des Silberjahrtausends besuche.“ Chibimoon hatte sich zu den zwei Schwestern gestellt und schließlich gab Bunny jeden Versuch alleine zu gehen auf. „Na schön, dann ist es beschlossen.“ Sagte Metaria und sie tat als hätte sie keine Bedenken bei dem Reiseziel, doch merkte man, wenn man genau hinhörte, ein leichtes Zittern in ihrer Stimme. Jeder umarmte noch einmal den anderen und jeder versprach, dass er unter allen Umständen wieder zurückkommen würde. Dann brachen sie auf. Naru wollte nicht alleine mit Loki zurückbleiben und schloss sich ebenfalls der Gruppe zum Mond an. Mit einem lauten Plopp verschwand Exu demonstrativ. Metaria lächelte. Sie wagte zu vermuten, dass Exu wegen mangelnder Aufmerksamkeit beleidigt war und deshalb vor allen Augen verschwand. Dann wurde ihr Blick wieder ernst. Eigentlich hatte sie nie an den Ort von Metallias ersten Niederlange zurückkehren wollen. Sie wusste noch genau, wie sie das Mondreich angegriffen hatte und auch, wie sich die Königin geopfert hatte um das Leben derjenigen, die sie getötet hatte, zu retten. Ein Teil von ihr wollte nicht dorthin. Doch da kamen ihr einige weise Worte von Elune in den Sinn. Lasse nicht zu, dass deine Vergangenheit deine Zukunft bestimmt.
Fest entschlossen, diesen Worten zu folgen, packte sie zusammen mit Chibiusa ein wenig Proviant und noch ein paar andere notwendige Dinge ein. Dann rief sie Naru und Kirasuki zu sich und zeigte ihnen ein Paar Rüstungen, die sie bei mehreren Gelegenheiten erworben hatte. Es handelte sich bei allen um einen einfachen Brust und Rückenpanzer aus einem leichten, aber widerstandsfähigen Material und beide fanden schnell etwas in ihrer Größe. Auf die Nachfrage hin, warum sie denn Rüstungen brauchten antwortete Metaria nur, dass sie nicht wusste, ob sie hierher zurückkommen würden. Schließlich wollte sie nicht dass die Beiden ungeschützt in eine Krisensituation kamen. Währenddessen erzählte Bunny den anderen, vom ersten Mal, als sie die Ruinen des Mondreiches besucht hatte. Die anderen Gruppen waren längst ausser Sicht als Metaria ihr Katana erscheinen ließ. Mit fester Hand erzeugte sie ein Portal, welches eine große graue Fläche mit mehreren zusammengestürzten Säulen zeigte. „ Okay, es kann losgehen.“ Mit festen Schritten durchquerte Sailor Moon als erste das Tor. Chibimoon, Lilith, Kirasuki und Naru folgten. Metaria kam als letzte.
Währenddessen war die Gruppe um Uranus ihrem Ziel, den Bergen schon einiges Näher gekommen. Etana flog die meiste Zeit über ihnen, entfernte sich aber auch hin und wieder um nach Gefahren Ausschau zu halten. Die restliche Zeit erzählte sie davon, was sie in den Bergen erwarten würde. Sie erfuhren zum Beispiel, dass Etanas Heimat hier ganz in der Nähe lag und auch, dass es hier viele Höhlen von Minen gab. Offenbar hatten hier vor über tausend Jahren viele Zwerge gelebt, die ein riesiges Tunnelnetz durch das Gebirge getrieben haben. Allerdings musste Etana die Mädchen bei der Frage ob sie auch Zwerge treffen würden, enttäuschen. Das Zwergenvolk war schon vor über tausend Jahren verschwunden. Nach und nach wurden die Bäume niedriger und die Berge immer höher. Nach mehreren Tagen Wanderschaft bogen sie in eine riesige Schlucht ein. Am nächsten Tag war Etana verschwunden.
Auch die Gruppe um Terra hatte nach mehreren Tagen unter der Führung von Nessus den großen Wald erreicht. Jedoch kamen sie bedeutend langsamer voran, als ihre Gefährtinnen im Norden. Desöfteren mussten sie Umwege machen um verschiedenen Dämonengruppen, welche auf den Wald zumarschierten, aus dem Weg zu gehen. Jupiter hatte zuerst mit dem Gedanken gespielt sie anzugreifen, doch Nessus hielt sie davon ab. Sie hatten nicht die Zeit sich in Kämpfe einzulassen und wiederstrebend musste sie ihm Recht geben. Sie waren erst wenige Tage im Wald, als auch Nessus nach einem Spähgang nicht mehr auftauchte.
Im Gegensatz dazu kam die Gruppe um Merkur zuerst ziemlich schnell voran. Was sich allerdings umkehrte, als sie die Sümpfe erreichten. Ciris führte die drei ohne zu zögern auf sicheren Pfaden hindurch, allerdings konnten sie nicht gerade hindurch spazieren sondern mussten des Öfteren größere Umwege auf sich nehmen. Schließlich erreichten sie das Meer, da meinte die Nereide, sie müsste schnell ins Meer hinaus schwimmen um ihnen ein Transportmittel zu besorgen. Jedoch kam sie auch nach mehreren Tagen nicht zurück.
Auch die Lavafelder wurden nach einigen Tagen Wanderschaft von Mars und ihren Freundinnen erreicht. Auch hier mussten sie immer wieder Dämonengruppen ausweichen. Alatar erzählte ihnen, dass sich ganz in der Nähe eine größere Festung der Dämonen befand, und sie ganz besonders aufmerksam bleiben mussten, wenn sie nicht wollten, dass eine ganze Armee von Dämonen hinter ihnen her sein würde. Auf die Nachfrage, warum er, der eigentlich im Großen Wald zuhause war, sie in diese Einöde führte, antwortete er darauf, dass er der einzige der vier Führer gewesen war, der die alte Zwergenstadt betreten hatte. Allerdings, fügte er hinzu, sei das auch schon fast zweitausend Jahre her und die Senshi, abgesehen von Pluto, starrten ihn völlig erstaunt über sein Alter an. Er führte sie ins Lavafeld und warnte sie vor möglichen gefahren. Dann brach er zu einem Spähgang auf, wie er es immer tat und verschwand.
Jedoch war keines dieser verschwinden geplant gewesen. In der Festung der Dämonen, welche früher ein Kloster gewesen war, lachte eine große, schlanke Frau mit rabenschwarzen Haaren und einen verwischten blauen Halbmond laut auf. Sie schwebte nur einen Meter von der geschwächten Elune entfernt, und amüsierte sich köstlich. „Deine kleinen Freundinnen werden ihr Ziel niemals erreichen, Elbin. Ihre Führer, die du ihnen geschickt hattest, wurden aus dem Verkehr gezogen und niemals werden sie nun ihren Zielort erreichen können.“ Voller Genugtuung zeigte sie den Elben, die Caladrina, den Zentaur und die Nereide, wie sie um ihr Leben kämpften und erfreut stellte sie fest, wie sich eine Träne in Elunes starren Augen sammelte. Sie selbst hatte den vieren, kurz vor ihrer Gefangennahme eine Botschaft mit ihrer Aufgabe geschickt und ohne zu zögern waren sie bereit gewesen ihr Volk zu verlassen um ihre Pflicht zu erfüllen.
Bisher hatte Elune noch keinmal geschrien und auch sonst keinen Laut seit ihrer Gefangennahme von sich gegeben. Doch nun brach sie ihr Schweigen und stellte eine Frage, die sie offensichtlich schon lange zu beschäftigen schien. „ Wer bist du?“ Elune wusste, dass ihre Ehemalige Vertraute vor ihr stand, und doch stellte sie nun diese Frage. Und trotz ihrer schlechten Verfassung, war ihre Stimme zwar rau und leise aber noch durchaus verständlich. Der Dämon in dem Körper von Morgaine lachte laut auf und warf dabei ihren Kopf zurück. „Hast du es immer noch nicht herausgefunden?“ Als Elune keine Antwort darauf gab, lächelte sie nochmal. „Ich bin Morrigan!“ Da wurde es Elune mit einem Schlag klar und hätte sich ohrfeigen können, dass sie nicht schon früher darauf gekommen war. Sie war es selbst gewesen, welche den Dämon Morrigan, vor Jahrtausenden in die Welt hinter das Tor geschickt hatte. Da sie keine Möglichkeit hatte den Ort ihrer Verbannung mit ihrem Körper zu verlassen hatte sie sich einen Weg in den Geist einer Person gesucht und Morgaine hatte sie ausgewählt, da sie Elune am nächsten stand. Allerdings konnte sie das nicht alleine geschafft haben, dann fiel ihr ein, dass Metaria und Morgaine ganz gut miteinander ausgekommen waren. „Metallia!“ Morrigan lächelte, als Elune endlich hinter den Schleier der Täuschung blickte. „Meine Schwester Metallia war mir sehr dabei behilflich Morgaines Geist zu vernichten.“ Morrigan erwartete, ein schmerzliches Aufblitzen in Elunes Augen als sie von der Vernichtung ihrer Freundin erzählte. Doch diese bewegte keine Miene. Dann lächelte Morrigan. Alleine dass es ihr gelungen war, dass Elune ihr Schweigen brach war schon ein Sieg an sich. Und vermutlich hätte Morgaine Elune niemals dazu gebracht etwas wie eine Niederlage einzugestehen. Schließlich waren sie eine Elbin und Elben waren viel zu Stur und viel zu Stolz dazu. „Keine Sorge. Ich werde die vier langsam töten. Und diese Senshikinder auch. Ohne deine Mentale Nachricht, hätten wir vermutlich niemals herausgefunden, wo sie sich versteckten. Doch so war es uns ein leichtes sie im Auge zu behalten.“ Erkenntnis blitzte in Elunes Augen auf. Sie hatte gewusst, dass ihre schwache Nachricht bemerkt worden war, aber sie hätte niemals für möglich gehalten, dass man so Metaria lokalisieren könnte. Morrigan ließ eine dunkle Kugel erscheinen, die abwechselnd die Sailor Gruppen zeigte, welche auf ihre Führer warteten. Doch plötzlich fiel Elune auf, dass Metaria fehlte. Nein nicht nur sie fehlte, alle Mondkinder fehlten auch. Wenn Morgaine sie gefangen hätte, hätte sie damit versucht Elune weiter zu quälen, doch da sie sie nicht erwähnt hatte, wusste sie vielleicht gar nichts von ihnen. Vielleicht war dieses Schachspiel doch noch nicht zu Ende. Jedoch hatte Morgaine eine Millisekunde lang so etwas wie Hoffnung in Elunes Gesicht gesehen. Zum Glück für Elune interpretiere sie es falsch. „Du glaubst wohl, dass sie alleine zurechtkommen werden.“ Morgaine lachte giftig. „Ihr Elben seid wirklich unglaublich. Ich werde nie verstehen, wie mein Wirt dich so lange bewundern konnte.“ Mit ihren langen Fingernägeln packte sie Elune am Kinn und silbriges Blut floss langsam ihre Finger hinab. „Schon bald wirst du einsehen, dass jeder Wiederstand zwecklos ist.“ Dann ließ sie Elune alleine, welche weiterhin in die Kugel sehen konnte. Morgaine schwebte zum Boden hinab und ging hohen Hauptes zum Größten Gebäude, das neben der Sternenhalle auf der Insel Avalon zu finden war. Der Sitz des Rates, doch nun ihr persönlicher Thronraum. Genüsslich ließ sie sich auf den Thron wieder, der eigentlich der Hohen Priesterin vorbehalten war und rief in die Dunkelheit, die sie immer stärker umgab. Sie würde auch Elunes letzte Hoffnung zerstören. Dann konnte sie sich daran machen ihren Geist zu brechen. Sollte ihnen diesmal wieder verwehrt werden mit ihren Körpern diese Welt zu betreten, ihren Geist würden sie nicht daran hindern können. „Zodiak! Ich rufe euch!“ Nach und nach erschienen die dreizehn Kriegerinnen, die Avalon hätten beschützen sollen. Es waren Elben, die die Kräfte von Sternbildern in sich trugen und schon Jahrtausende lang auch die Sailorkriegerinnen ausgebildet hatten. Morgaine fand es passend, dass sie nun auch ihr Ende sein sollten. „Ich habe einen Auftrag für euch, Zodiak. Bringt mir die Kriegerinnen, die nicht in diese Welt gehören und versuchen die alten Elemente zu beschwören. Bringt sie mir, jede einzelne davon lebend! Sie werden ebenfalls hervorragende Wirte abgeben.“ Ihre Dämonenkinder, die nun die Zodiak beherrschten, lächelten verschlagen. Während sie nacheinander verschwanden.
Währenddessen wanderten Moon, Chibimoon, Lilith, Kirasuki und Naru durch die Ruinen des Mondreiches. Sie befanden sich im Mare Serenitas und alle, ausser Metaria und Bunny waren verzaubert gewesen von der Schönheit die die Ruinen jetzt noch ausstrahlten. Sie wagten sich kaum vorzustellen, wie es hier früher ausgesehen hatte. Allerdings hatten sie bemerkt, dass Kirasuki noch ruhiger und verschlossener geworden war, als sonst. Immer öfter holte sie ihren kraftlosen Silberkristall hervor, den sie an einer Kette trug und starrte ihn an. Sie war frustriert, dass sie ihn nicht nutzen konnte, ließ es sich aber, so gut es ging, nicht anmerken. Ausserdem trainierte sie jeden Tag mit dem Elbenbogen, den sie von Metaria bekommen hatte. Als Chibimoon sie danach fragte, was mit ihr los sei, konnte Kirasuki nichts darauf erwidern. Schließlich wusste sie es selbst nicht. Sie waren bereits einige Tage durch die riesige Fläche an Ruinen marschiert, als sie die Ruinen des Palastes erreichten. Verwundert stellte Sailor Moon fest, dass der Palast gar nicht so stark beschädigt zu sein schien. Zwar gab es überall Brandspuren, doch viele Häuser standen noch und sogar ein Flügel des Palastes schien kaum beschädigt zu sein. Sie wollten sich gerade daran machen, den Flügel zu erkunden, als Metaria alarmiert aufsah und sich misstrauisch umdrehte. „Was ist los?“ Sailor Moon war verwundert, jedoch plötzlich äusserst wachsam. „Ich bin nicht sicher. Entweder meine Vergangenheit spielt mir hier Streiche, oder wir sind hier nicht alleine.“ Naru lächelte leicht. „Hier lebt schon seit Jahrtausenden niemand mehr. Du hast doch selbst gesagt, dass Serenity alle zur Erde geschickt hatte um wiedergeboren zu werden.“ Metaria nickte, doch war sie noch immer wachsam. „Ich weiß, aber trotzdem habe ich seit einiger Zeit mehr oder weniger stark das Gefühl, dass wir beobachtet werden.“ Sailor Moon sah sich noch einmal knapp um, dann flüsterte sie. „Jetzt auch noch?“ Metaria nickte. Da rief Sailor Moon mit ruhiger Stimme. „Wer ihr auch seid. Wir haben nichts Böses im Sinn. Bitte zeigt euch!“ Doch nichts geschah. Dann sagte Metaria. „Das Gefühl ist weg. Vermutlich haben sie sich nach deinem Ruf zurückgezogen, Pri… ich meine Bunny.“ Zuerst hatte Metaria Sailor Moon immer mit Prinzessin angesprochen und einiges an Respekt in die Gespräche mit ihr einfließen lassen. Jedoch hatte sie Bunny gleich am ersten Tag auf dem Mond aufgefordert sie zu duzen und sie nur Prinzessin zu nennen, wenn sie es für unbedingt nötig hielt. „Wir sind alle Sailorkriegerinnen und wir stehen Seite an Seite gegen das Böse. Es ist unnötig, dass du dich selbst erniedrigst.“ waren ihre Worte gewesen und Metaria versuchte ihren Wunsch zu entsprechen. Jedoch fiel ihr das manchmal gar nicht so leicht wie sie es gerne hätte.
Sie beschlossen niemals mehr alleine den Palast oder irgendetwas anderes zu erkunden und so begleitete immer eine Senshi eines der normalen Mädchen und sie meldeten sich regelmäßig beieinander. Sailor Moon entdeckte sogar eines ihrer alten Zimmer. Chibimoon meinte, sie würde schnell zu Naru und den anderen gehen, um ihnen Bescheid zu sagen, während Bunny weiterhin in ihrem alten Zimmer stöberte. Zwar waren die Möbel zum Großteil längst zerfallen doch entdeckte sie ihren Lieblingsplatz auf einem fast völlig zerstörten Balkon. Von hier aus hatte sie immer auf die Erde geblickt und auch jetzt tat sie es verträumt und dachte an ihrem Mamoru und so bemerkte sie nicht, wie ein Schatten hinter ihr auftauchte. Als sie endlich auf die Gefahr aufmerksam wurde, die auf sie zukam, war es bereits zu spät. Ein kräftiger Schlag gegen die Schläfe und Sailor Moon sank in einen tiefen Schlaf.
Dieses Werk wurde am 18.03.2010 16:30 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
Umsetzung = Wie ist die Idee des Werkes verwirklicht wurden?
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Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
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