Royal Legacy Teil 24 von Tiara
Besuch im Geiste
Die Gruppe beschloss ihr nächstes Lager in der Nähe aufzuschlagen. Zwar hatten die zierlichen Fußspuren, die sie entdeckt hatten sich genau auf der anderen Seite des Palastes konzentriert, aber Bunny wollte sich zunächst nicht zu weit von der Höhle entfernen. Sie hatten noch nicht viel miteinander gesprochen, als Lilith zu Bunny hinübersah und laut das Wort ergriff. „Bunny, nichts für ungut, aber ich glaube, du solltest uns von deinem Traum, der uns hier her geführt hat, erzählen. Vielleicht finden wir dort irgendeinen Hinweis.“ Bunny zuckte kurz mit den Schultern und erzählte knapp, woran sie sich erinnerte. „Ein Schwarzer Ritter mit mehreren Kindern, darunter ein Mädchen mit einem Blauen Halbmond?“ hakte Metaria nach. Bunny nickte, „Ja, sagt dir das was?“ Metaria grübelte etwas, bevor sie den Kopf schüttelte. „Elune hatte nie erwähnt, dass es hier auf den Mond auch einige Schwestern gab. Erinnerst du dich sonst noch an etwas?“ Bunny schüttelte den Kopf, jedoch war sie sich einer Sache immer sicherer. Dieser Mann, der keine zwanzig Meter von ihr entfernt in dieser Höhle hauste, war der Ritter aus ihren Träumen. Lilith und Metaria hingegen hatten bedenken. „Es handelt sich um eine sehr lange Zeit. Ich bezweifle stark, dass jemand hier tausend Jahre lang ohne Gedächtnis hätte überleben können.“ Doch Bunny ließ sich ihre Meinung nicht ausreden. Nachdem sie mehrere Stunden lange diskutiert hatten, beschlossen sie alle zu schlafen. Metaria sagte, sie wollte Wache halten, jedoch fielen auch ihr die Augen zu, nur um sich Sekunden später wieder zu öffnen. Doch nun waren ihre Augen kalt und berechnend. Lange hatte sie geschlafen und noch länger hatte sie ihre Kräfte geschont und sich dem Mädchen gegenüber schwach gezeigt, doch nun war Metallia wieder da! Zitternd vor Freude betrachtete sie die Prinzessin, die friedlich vor ihn Augen schlief. Sie hatte sich nicht einmal verwandelt! Genüsslich dachte sie daran, wie sie sie das erste Mal getötet hatte und jetzt würde ihr auch noch ein Silberkristall in die Hände fallen! Schon seit Jahrtausenden hatte sie auf diese Gelegenheit gewartet. Dazu auch noch die zwei Wiedergeburten dieser lästigen Wächterinnen. Metarias Gesicht hatte sich in eine Fratze verwandelt. Diesmal würde sie sie ganz langsam töten! Chibimoon und Lilith schenkte sie keine weitere Beachtung. Was sollten dieses Kind und diese schwache Kriegerin schon gegen sie, Königin Metallia, ausrichten können.
Langsam stand sie auf und schlich zu Bunny hinüber. Als sie Metarias Kartana erscheinen lassen wollte klappte es nicht. Lautlos verfluchte sie Elunes Zauberkunst. Sie hatte einen Zauber um das Schwert gewirkt, so dass es nie wieder von einem Dämon gerufen werden konnte. Dann tat sie es eben auf die Altmodische Art, aber langsam und genüsslich. Alle Mädchen schliefen fest und würden so schnell auch nicht aufwachen. Als Metaria nicht aufgepasst hatte, hatte sie ein bisschen ihrer Dämonischen Kraft in die Wasserflasche fließen lassen, die kurz vor dem Zubettgehen herum gegangen war und jetzt hatte sie ein leichtes Spiel. Zuerst nahm sie ihre Brosche, dann fassten ihre Hände an Bunnys freien Hals und sie drückte ganz langsam und genüsslich zu. Voller Wonne sah sie, wie sich Bunnys Augen vor Schreck öffneten und sie nach Luft japste. Doch die anderen würden sie nicht hören. „Hallo Prinzessin. Erinnerst du dich an mich?“ Bunny konnte nicht antworten, doch Metallia wusste, dass die Prinzessin genau wusste, wen sie da vor sich hatte. „Metaria, nicht…..“ Doch Metallia grinste. „Diese Närrin wird dich nicht retten. Sie hat keine Ahnung davon, was hier vorgeht und selbst wenn sie wieder aus dem Schlaf, in dem ich sie geschickt habe aufwachen würde, wäre sie mir nicht gewachsen.“ Metaria drückte weiter zu und Bunnys Körper begann zu zittern, als ihr Körper nach Sauerstoff schrie. Metallia wollte noch fester zudrücken, als sie plötzlich etwas von der Seite traf und sie mehrere Meter wegschleudert. Wütend sah sie auf den Störenfried, nur um sich diesen Wrack von Mann gegenüber zu finden. Allerdings war er nun nicht ängstlich, nein, sondern entschlossen und wütend. „Ah, mein alter Freund. Wie ich sehe, hörst du nicht auf, dich mir in den Weg zu stellen. Ich muss zugeben, dass ich überrascht bin, dass du trotz der langen Zeit und den Verletzungen, denen ich dir vor tausend Jahren zugefügt hatte, noch immer hier die Luft verpestest. Dir deine Identität und dein Augenlicht zu nehmen hat wohl nicht ausgereicht, doch diesmal habe ich etwas anderes für dich im Sinn. Eine kleine Strafe dafür, dass du uns den Rücken gekehrt hast und ein Geschenk an eine meiner Schwestern. Ich werde dich endgültig in die ewige Dunkelheit schicken und zusehen lassen, wie wir die Galaxie in Finsternis hüllen!“ Dann sprang sie auf ihn zu und die Dunkelheit sammelte sich in ihren Händen. Der Mann stolperte zurück, doch Metallia war schneller. Die Schwärze in ihren Händen drang in den Kopf des Mannes wie schon vor fast Tausend Jahren. Nur, dass sie diesmal erreichte, was vor Tausend Jahren nicht gelungen war. Sie tauchte in das Innerste seines Geistes ein, das nun nicht mehr durch Disziplin und innere Stärke geschützt war und dort säte sie einen Samen, der seinen Geist zerbrechen und sein Körper zu einer Marionette machen würde.
Wie ein Kartenhaus im Wind klappte er zusammen. „Lass ihn in Ruhe!!!“ Bunny war wieder zu Atem gekommen und warf, da sie sich nicht verwandeln konnte, einen Rucksack nach ihr. In der Zwischenzeit war auch Chibimoon, welche nur ganz wenig getrunken hatte, wieder zu sich gekommen und betrachtete erstaunt was das Bild, das sich ihr bot. „Chibimoon! Metallia hat die Kontrolle übernommen. Du musst was tun!“ Wohl wissend, dass nur eine Sache etwas bewirken würde, fasste sich Chibimoon an ihre Brosche und rief den Spruch, der eigentlich immer nur Bunny vorbehalten gewesen war.
„MOON HEALING ESCALATION!“
Schockiert bemerkte Metallia, dass diese kleine Göre auch einen Silberkristall besaß. Das war doch unmöglich, schließlich gab es doch nur einen! Jedoch gab ihr diese Erkenntnis keinen Ausweg. Die Macht des Silberkristalls umhüllte sie und die anderen Mädchen vollständig und ausser sich vor Wut schrie Metallia auf, bevor sie sich in Metarias innersten Kern zurückzog. Erschöpft gaben Chibimoons Beine nach. Bunny hechtete vor um sie aufzufangen. „Chibimoon! Bist du okay? Sag doch was!“ Das grauenvollste was sie sich vorstellen konnte war, dass Chibimoon zu viel der Kraft eingesetzt hatte und sie nun sterben würde. Doch als sie die Augen langsam öffnete hätte Bunny am liebsten jubiliert. Das Licht des Silberkristalls hatte auch die anderen Mädchen geweckt und erschrocken bemerkten sie die drei Personen die auf dem Boden lagen. „Bunny, was ist passiert?“ Kirasuki hatte sich neben sie und der völlig erschöpften Chibimoon gekniet und fühlte ihren schwachen Puls. „Metallia ist aufgetaucht und hat versucht mich umzubringen. Da ist dieser Mann gekommen und hat versucht mich zu beschützen. Chibimoon hat schließlich ihren Silberkristall eingesetzt um Metallia aufzuhalten.“ Erklärte sie knapp. Lilith ging darauf hin sofort zur Bewusstlosen Metaria und drehte sie von der Seite auf den Rücken. Sie sah sich gerade nach etwas um, das sie zum fesseln benutzen konnte, als Bunny zu ihr kam. Kagami entdeckte sofort die roten Spuren an ihrem Hals. „Chibimoon hat den Dämon in ihr sehr geschwächt. Ich vermute, die arme weiß gar nicht, was geschehen ist.“ Lilith zögerte. In diesem Fall ging von Metaria keine Gefahr mehr aus, jedoch betrachtete sie sie weiter. Inzwischen war Chibimoon wieder auf den Beinen und alle ausser Kagami hatten sich um den Mann versammelt. Dieser stammelte mehrere Wortfetzen und schien einen Alptraum zu haben. „Was ist los mit ihm?“ Bunny hatte nur ein paar Wortfetzen von Metallias Gespräch mit ihm mitbekommen. „Sie hat ihn irgendwie mit Dunkelheit angegriffen, die in seinen Körper verschwunden ist.“ Dann zog sie ihre Brosche und rief:
*MOON GUARDIAN POWER-MAKE UP!*
Ein paar Sekunden später war sie bereit. „Ich werde versuchen ihn zu heilen.“ Dann zückte sie ihren Stab.
*SILVER MOON STARLIGHT SHOWER!*
Das silbrige Licht, das aus ihrem Stab kam, hüllte den Mann ein, doch nichts geschah. Stattdessen begann Metaria sich zu rühren. Verwirrt öffnete sie die Augen und bemerkte, dass sie am Boden lag. Neben ihr kniete Lilith, welche zusah, wie sich Sailor Moon abmühte. Dann betrachtete Metaria die Mädchen, die versuchten den Riesen zu helfen, der auf dem Boden lag. Als sich schließlich von Kirasuki, den Satz hörte. „Metallia hat ihm übel zugesetzt.“ Fiel der Groschen. Und Metaria erkannte entsetzt, was geschehen sein musste. Bunny senkte ihren Stab, nachdem sie eine Menge Kraft investiert hatte um ihren Retter zu helfen. Jedoch schien das Licht ihn nicht zu erreichen.
„Es klappt nicht!“ Moons Stimme war hilflos. „Was ist nur mit ihm?“ Chibimoon war ratlos. Doch dann hörten sie Metarias Stimme hinter sich. „Sein Geist wurde in Dunkelheit getaucht. Wenn er nicht davon befreit wird, wird sie ihn überwältigen.“ Die Mädchen hatten nicht bemerkt, dass Metaria wieder zu sich gekommen war und drehten sich erstaunt um, während Lilith neben ihr sie misstrauisch anstarrte. „Wie war das? Was hast du mit ihm gemacht?“ hakte Naru nach. „Ich habe, soweit ich mich erinnere, gar nichts gemacht, im Gegensatz zu meinem anderen Ich.“ Sie alle sahen, wie Metarias Gesicht vor Emotionen nur so strahlte. Da war Wut, Horror, Entsetzten, Unsicherheit, Schwäche, Versagen und auch Angst. Aber vor allem Bedauern. Sie senkte die Augen, als wagte sie nicht Bunny anzusehen und sagte niedergeschlagen: „Ich habe kläglich versagt. Ich wollte euch vor den Gefahren hier beschützen und konnte euch nicht vor mir selbst beschützen. Ich bin es nicht wert, eine Kriegerin zu sein.“ Doch Sailor Moon begann zu strahlen und stand kurz danach als Serenity vor ihnen. Dann schritt sie entschlossen auf Metaria zu und fasste sie fest am Kragen, so dass Metaria ihr in die Augen sehen musste. „Hör sofort auf im Selbstmitleid zu versinken“ Die anderen, abgesehen von Chibiusa, die diesen Ton nur von den ganz seltenen Fällen kannte in denen ihre Mutter die Geduld verlor, hatten Bunny noch nie so streng und kühl sprechen hören. „wenn du dich wirklich als Kriegerin siehst und Metallia bekämpfen willst, dann hilf uns den Schaden, den sie angerichtet hat wieder gutzumachen!“ Etwas perplex sah Metaria zuerst Serenity an, dann, als wäre ein Schalter umgelegt worden, ging sie entschlossen zu dem Mann der noch immer wie in einem Alptraum gefangen, den Kopf hin und her warf. Metaria kniete sich neben ihn, versuchte sich auf sein Gesicht zu konzentrieren und wühlte in ihren Kopf nach Erinnerungen. Wer war dieser Mann? Dann zogen Erinnerungsfetzen, die nicht die ihren waren, vor ihrem geistigen Auge vorbei. Metallia hatte es viel Spaß bereitet ihn zu quälen während Perillia den Angriff auf den Palast leitete. Er hatte versucht sich ihr entgegenzustellen und sie aufzuhalten, und das öfter als einmal. Dafür hatte er bezahlt, doch nicht genug. Metaria spürte eine riesige Welle von Hass aber auch Befriedigung bei seinem Anblick. Ein Name kam ihr in den Sinn. „Menos.“ Sagte sie. Die anderen sahen sie erstaunt an. „Er war hier, als Metallia den Mond überfiel und sein Name war Menos.“ Dann sah sie zu den Mädchen auf und sagte: „Metallia scheint ein besonderes Interesse an ihm zu haben, jedoch kann ich nicht erkennen wieso.“ Serenity kniete wieder neben ihn und hatte seinen Kopf auf ihren Schoß gelegt. „Menos!“ Serenity versuchte sich ihn jünger und ohne Bart vorzustellen, doch wie im Traum, erschien es ihr, als wollte sich die Erinnerung ihr weiter entziehen, obwohl sie ahnte, dass sie ihn kannte, ja sogar gut kannte. Auch Kirasuki kniete ihr und ebenso wie Serenity hatte sie das Gefühl, dass er ihr vertraut war. Doch auch sie konnte sich einfach nicht erinnern. Als sie den anderen sagte, was sie empfand, stimmte Serenity sofort zu und ergänzte dass es ihr ebenso ging. „Es scheint fast, als würde uns etwas daran hindern!“ stellte Lilith fest. Sie hatte das gleiche, vertraute Gefühl wie die anderen Mädchen. Da keuchte Metaria plötzlich auf, sah die Mädchen entsetzt an. „Ich weiß warum! Bei der Göttin, ich dachte es würde sich um ein Märchen handeln, als Elune mir davon erzählt hat!“ Kagami sah sie ungeduldig an. „Könntest du etwas genauer werden?“ Metaria fuhr völlig entsetzt durch ihre Haare. Sie konnte kaum glauben, wie weit Metallia gegangen war um ihn zu quälen. „Es ist ein Fluch. Er löscht die Existenz einer Person aus jedem Gedächtnis. Nur derjenige, der den Fluch ausspricht kann sich dann daran erinnern und kann ihn auch vollständig aufheben! Dieser Zauber wurde zum Beispiel auch benutzt um wichtige Personen zu schützen. Wer nichts von ihnen wusste, konnte auch nichts über sie verraten. Für gewöhnlich, wenn der Fluch nicht aufgehoben wurde, bauten sich die Betroffenen eine neue Existenz auf oder erzählten jenen, die sich nicht erinnerten von ihrer gemeinsamen Vergangenheit, deren Erinnerung dann langsam wieder zurückkehrte.“ Naru schwante übles. „Was bei ihm allerdings nicht möglich war, weil er sich selbst nicht erinnern konnte!“ Metaria nickte starr und fügte hinzu. „Metallia hat seine komplette Identität ausgelöscht, als hätte er niemals existiert!“ Die anderen starrten einander fassungslos an. „Können wir den Fluch aufheben?“ fragte Chibimoon hoffnungsvoll. Doch Metaria schüttelte traurig den Kopf. „Dann muss er uns selbst erzählen wer er ist!“ Serenity streichelte sanft über seinen Kopf. „Indem wir in seinen Geist gehen und ihm im Kampf gegen das Böse beistehen!“ „Indem wir WAAAS?“ Naru starrte Bunny an, als hätte sie den Verstand verloren, doch Serenity ignorierte sie und sprach weiter mit Metaria. „Ich habe so etwas schon einmal mit Merkur, Mars, Jupiter und Venus bei Chibiusa gemacht, als die Familie des Schwarzen Mondes versuchte ihren Geist zu zerbrechen. Pluto hat uns damals hineingebracht. Kannst du das auch?“ Metaria hielt diesen ganzen Plan für Wahnsinn, doch Serenitys Blick ließ kein Nein zu. „Ich habe so etwas noch nie gemacht.“ Naru sah aus, als wäre sie darüber ganz froh, jedoch Serenitys blaue Augen bohrten sich tief in Metaria. „Ich werde es versuchen! Allerdings….“ Sie sah sich kurz um. „… was ist mit den anderen Fremden, die hier leben.“ Sofort kam eine Antwort von Naru. „Ich bleibe hier. Ohne Kräfte bin ich euch da drin ohnehin nicht von nutzen und da ich mir sicher bin, dass ich ihn nicht kenne, sehen ich keinen Grund, warum ich nicht hierbleiben sollte.“ Kirasuki hatte allerdings nicht vor zu bleiben und meinte sofort, dass sie sie begleiten würde. „Ich kann euch vermutlich hineinbringen, doch kann ich selbst nicht mitkommen. Die Dunkelheit in ihm würde Metallia wieder Kraft geben, ausserdem möchte ich nicht riskieren, meinen Körper zu verlassen. Vor allem nicht wenn dann eure Körper schutzlos wären.“ Serenity stimmte zu und Metallia hob ihr Schwert. „Ich wünsche euch viel Glück und passt auf euch auf. Auch ihr könntet dort zerbrechen!“ Dann konzentrierte sie sich und Sailor Moon, Sailor Lilith, Sailor Chibimoon und Kirasuki tauchten in den Geist des Mannes namens Menos ein.
Nur um wieder am selben Ort aufzuwachen, wo sie eben noch gewesen waren. Jedoch waren Naru, Metaria und Menos verschwunden. Eine Sekunde später begannen sie auch einige Unterschiede wahrzunehmen. Die Ruinen der riesigen Stadt waren weniger verfallen und brannten zum Teil sogar. Der Himmel war schwarz und eine gespenstische Stille lag über der verlassenen Stadt. Wachsam sahen sich die vier Mädchen um. „Als ich damals mit den anderen in Chibiusas Kopf war, sah Crystall Tokyo auch alles andere als gut aus. Vermutlich ist er alleine in dieser Stadt und das Böse sucht ihn. Oder er kämpft bereits dagegen. Ausserdem wird er uns vermutlich nicht kennen.“ Meinte Bunny. Kirasuki sah sich unsicher um. Sie fühlte sich zwar schutzlos, der Silberkristall, den sie von Metaria bekommen hatte, war noch immer kraftlos und Kirasuki befürchtete, es würde vermutlich auch so bleiben bis sie ihren Talisman bekommen würde. Allerdings beschloss sie trotzdem ihr bestes zu geben und so gut zu helfen, wie sie konnte. Sie hatte noch immer ihre Pfeile und ihren Bogen die sie von Metaria in Avalon bekommen hatte. „Wo beginnen wir zu suchen?“ Sailor Lilith sah in alle vier Himmelsrichtungen. „Wenn ich raten müsste, würde ich ihn dort suchen, wo du von ihm geträumt hast. Im Palast.“ Da keine von ihnen einen besseren Vorschlag hatte, stimmten sie zu und sie alle machten sich auf den Weg.
Nicht weit von ihnen entfernt schlug ein Mann mit einer Faust frustriert gegen eine Wand. Er trug eine schwarze, leicht beschädigte Rüstung und hielt ein Schwarzes Schwert in seiner Hand. Er hatte versagt. Seine Pflicht war es gewesen den Palast und deren Einwohner zu schützen. Doch alle waren sie tot und der Palast zerstört. Immer öfter tauchte ein Dämon auf um ihn zu jagen. Und jedes Mal war der Dämon stärker gewesen und er hatte sich zurückziehen müssen. Die Situation war hoffnungslos. Schmerz fuhr in seine Seite, als er eine weitere Bewegung machte. Beim letzten Gefecht, hatte der Dämon ihn erwischt. Zwar waren keine wichtigen Organe verletzt und die Wunde heilte bereits, aber wenn diese Kämpfe noch weiter so zunahmen, würde er unterliegen. Und bei seiner Toten Königin das durfte er nicht! Dann spürte er eine weitere Präsenz. Nein nicht eine, es waren vier und sie kamen näher! Leise fluchte Menos. Die Kampfpausen wurden immer kürzer. Schon des öfteren war der Dämon in Gestalt einer Frau oder von einem Kind aufgetaucht um sich dann auf ihn zu stürzen, allerdings war er bisher immer alleine gewesen. Doch wer auch immer den Palast betreten wollte, musste an ihm vorbei. Er würde die Leiche Königin Serenitys beschützen und wenn es das letzte war, was er tat.
Dieses Werk wurde am 18.03.2010 16:37 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
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Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
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