Ein neues Leben - eine neue Zukunft - Kap 17 von ChiruKaio
Sumimasen!!!
Bitte, vergebt mir faules etwas von einem Menschen.
Ich hatte zwar eine Idee für dieses Kapitel, doch… fand ich einfach nicht die Worte.
Tut mir echt leid, ich hoffe es gibt noch Leser die sich über eine Fortsetzung freuen werden bzw. würden. Denn abschließen werde ich diese Fanfiktion genauso wie alle anderen.
Ideen habe ich genug nur mit der Zeit hapert es Zeitweise.
Chiru


Kapitel 17 – Bitte wache auf!

Aus der Ferne beobachtete die braunhaarige Priesterin ihren Schützling. Sie spürte wie mit jedem Tag der verging, die Energie dieser weiter zunahm ohne, dass jene es selbst bemerkte. Ein leichtes Lächeln huschte über ihre Lippen. Seit dem die junge Frau in diesem Reich war hatte sie unbewusst angefangen ihr wahres Wesen zu finden. Dennoch weigerte sie sich ihre Identität als Prinzessin zu akzeptieren.
Aurora meinte ihre Worte vom Anfang ernst. Niemals würde sie ihre Herrin in eine Rolle drängen, wodurch sie schwieg. Nein, sie wollte nur, dass diese glücklich war. Dennoch spürte sie gleichzeitig, dass wohl noch einiges geschehen musste bis es soweit war. Diese Welt war zu weit von der Wirklichkeit entfernt, viel weiter als Elysion, fast vergessen. Nur einige wenige kannten noch die alten Legenden die sich um das Mondreich rankten. Welches nicht zuletzt ebenfalls viele Sagen und Mythen beherbergte.

Mit jedem Tag öffnete sich Usagis Geist ihrer Umgebung mehr. Ohne es zu wissen begann sie, ihre eigene Energie und die dieses Reiches, zu verstehen. Unterbewusst erwachte das alte Wissen erneut als wäre es schon immer in ihr gewesen. Vielleicht war es dies auch einmal, vor langer… sehr langer Zeit.


So oder so ähnlich begannen auch viele Märchen. Eines davon lass Kerry in diesem Moment, der Jüngsten der Reisegruppe vor. Es brauchte jedoch keine 5 Minuten bis jene trotz anfänglicher Schwierigkeiten einschlief. Leise ging er aus dem Raum zur Gruppe hinunter ins Wohnzimmer. Die Reise war anstrengend, besonders für ein kleines Kind, auch wenn es in Frankreich noch nicht so spät wäre wie momentan in Japan.

Seitdem Maya, Felicitas und Jeanne aus dem Krankenhaus zurück waren und die erste Überraschung über den Gruppenzuwachs überwunden, unterhielten sich diese über alles Mögliche. Anfangs galt es natürlich alles über Usagis Zustand zu erfahren, doch gab es bisher keine neuen Erkenntnisse, wodurch die Freude etwas gemindert wurde.
Nach einer Weile hatte sich Hotaru zurück gezogen um Tee zu kochen, kannte diese sich in der Küche doch genauso aus, wie die Gäste und derzeitigen Bewohner des Hauses.

Sie wünschte sich nichts sehnlicher als, dass Usagi wieder erwachen würde. Die Ungewissheit raubte selbst ihr den Schlaf und von Haruka wusste sie, dass es dieser nicht anders ging. Beide waren sie Senshis, dennoch gelang es ihnen nicht den Grund der Bewusstlosigkeit zu erkennen und den Rest konnten sie gleich vergessen.
Oft genug hatten jene klar gemacht, was sie von Usagi hielten oder besser mittlerweile dachten. Scheinbar hätten diese nichts dagegen, sollte die Ohnmacht noch länger andauern. Irgendwo war es ja schon seltsam. Seit dem Usagi bewusstlos war, gab es keine weiteren Angriffe. Jedenfalls hatten sie keine davon bemerkt.
Seufzend stellte sie die Kanne auf das Tablett, auf welchem sich bereits die Tassen befanden.
„… helfen?“, hörte sie noch den letzten Teil der Frage.
Ruhig sah Kerry zu der Japanerin. Ihm war klar, dass jene seine Frage gar nicht wirklich mitbekommen hatte. So wiederholte er jene erneut und nahm ihr das Tablett kurz darauf auch schon ab.
„Sie wird schon wieder aufwachen.“ Sagte er ruhig, was ihm einen überraschten Blick einbrachte.
„Woher…?“
„Wer fragt es sich hier nicht? Tut mir leid, man sollte nicht mit einer Frage antworten. Usagi ist stark, sie hat schon soviel erreicht. Das Heim ist ihr Werk, auch wenn sie es nicht zugeben würde.“
„So war sie früher auch schon, stark und selbstlos. Es ist schön, dass sie neue Freunde gefunden hat.“

Wo es für Erwachsene oft schwer war Freunde zu finden, taten sich dagegen die Kinder ganz leicht. Ihre offene und ehrliche Art zeigte kleine Scheu. Sie waren noch rein von Zweifel über Ehrlichkeit und voller Vertrauen in die Menschen.
Aus genau diesem Grund waren auch genau diese Träume ein Ort, an welchen sich der Wächter der Traumwelt sich am liebsten aufhielt. In Gestalt eines geflügelten Pferdes reiste er durch deren Welt und sah wie so manch wunderschöne Dinge in seiner Welt entstanden.
Doch heute war sein Ziel ein Anderes er wollte in eine Welt die noch weiter von den Träumen der Menschen entfernt war als seine Heimat Elysion selbst.

An genau diesem Ort erschien, anfangs leicht schimmernd, ein kleines Mädchen. Aurora konnte ihren Augen kaum glauben, als sie bemerkte, dass ein Traum jenes in ihre Welt geführt hatte. Doch wie lang war es her, dass dies einem Menschen gelang?

Eben dieses Kind sah sich neugierig um und beobachtete die fremdartigen Blumen, ebenso wie die zwei Monde. Erst ging sie ruhig durch das Blütenmeer zu ihren Füßen, bis sie einen Moment stehen blieb und gespannt etwas zu beobachten schien.
Was es war bemerkte die Priesterin erst einen Moment später. Denn es war eines der kleinen Wesen, die diesen Ort als ihre Heimat erkoren hatten und jedoch gegenüber fremden immer sehr scheu waren. Verwundert beobachtete die Braunhaarige die Szene, dennoch wurde sie von ihrer Beobachtung abgelenkt, als jemand zu ihr kam.

Der weißhaarige Wächter der Traumwelt hatte sein Ziel erreicht. Lange war er hier nicht her gekommen. Elysion lebte für gewöhnlich von dieser Welt getrennt und dennoch sorgten beide Welten gegenseitig für ihr bestehen ohne es zu wissen. Denn jede wusste von der Existenz der Anderen.
„Was ist so interessant?“ fragte er die weise Priesterin, ihren Blick folgend. Doch konnte er nur noch sehen, wie ein Kind zwischen zwei Büschen verschwand.
„Ich wusste gar nicht, dass es hier noch andere Menschen gibt.“
„Sie ist mit einem Traum hier her gekommen.“

Während dessen beobachtete eine weitere Person das treiben der kleinen … Elfen vielleicht nicht unähnlichen Wesen. Sie waren vielleicht um die zehn Zentimeter groß und ihre Flügel erinnerten an die von Schmetterlingen, dennoch erschienen sie filigraner und zarter als bei diesen. Die Farben waren trotz der entstehenden Dunkelheit der Nacht gut zu sehen. Strahlten die Wesen sie wohl selber aus... ähnlichen denen der Blüten an diesem Ort. Durch einander schwirrten sie über den See vor den Füßen der blonden Frau, welche dem Lächelnd zusah.
„Wunderschön.“ hörte sie auf einmal eine Kinderstimme hinter sich und drehte sich erschrocken um. Nun ebenfalls von dem der Stimme zugehörigen Kind bemerkt werdend.
„Oh…“

Usagi wusste, dass ihr die Stimme bekannt vorkam und musste nicht groß überlegen zu welchem Kind sie gehörte.
„Celine? Ich bin es… Usa.“ fragte sie verwundert, ihr jedoch ebenfalls sagend, wer sie war. Sie wusste, dass die Kleine sollte sie Celine sein Angst hätte nicht zu wissen wer sie genau war.
Doch brachte jene erst gar keine Worte hervor sondern rannte regelrecht in die Arme der Blonden. Unbemerkt bereits von vier weiteren Augen beobachtet, welche der Priesterin Aurora und dem Traumwächter Helios gehörten.

„Kommst du bald zurück?“
„Zurück? Du meinst nach Frankreich?“
„Ja auch, aber ich bin gar nicht mehr in Frankreich?“
„Nicht, ja wo bist du den dann?“ folgte die verwunderte Frage Usagis. Wobei ihr ein kleiner Stich ins Herzen traf. Hatte die Kleine etwa ohne sie liebende Adoptiveltern gefunden? Natürlich freute sie sich für jedes Kind, die solche fand. Eltern konnten sie im Heim niemals ganz ersetzen auch wenn sie eine eigene kleine Familie für sich waren.
„Onkel Kerry, Fräulein Amanda und ich sind nah Japan gekommen. Du bist doch krank und… ich wollte doch zu dir.“
„Ich… ihr … du bist in Japan?“ verwundert sah Usagi die Kleine vor sich an, die kräftig nickte.
„Warum wirst du nicht gesund? Alle sagen du schläfst die ganze Zeit.“
„Ich…“ doch kam die Blondine gar nicht zu einer Antwort, den kurz darauf bemerkte die kleine Celine, dass es ja eigentlich spät war und wollte schimpfen. Da sie so ja nicht wach sein konnte, wenn sie immer schlief.
Was bei den zwei Beobachtern ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Die Kleine war einfach nur goldig, auch wenn sie gar nicht zu merken schien wie seltsam die gesamte Situation eigentlich war.
„Du musst gesund werden.“
„Das werde ich auch.“
„Versprochen?“
„Ja…“
„Oh… guck mal, da ist ein Flügelpferd!“ merkte das Mädchen daraufhin auf. Als sie den in Pegasus verwandelten Helios sah. Unbemerkt von Beiden hatten Aurora und Helios entschlossen, dass es wohl Zeit war das Kind in die eigentliche Traumwelt zu bringen.

Verwundert über den Anblick Helios stand auch Usagi auf.
„Pegasus.“ sagte sie, worauf sie ein nicken des Traumpferdes bemerkte.
„Du kennst das Pferd?“
„J…ja es ist ein Pegasus und ganz lieb.“
„Darf ich einmal drauf sitzen?“
„Ich glaube schon.“ meinte Usagi daraufhin schmunzelnd.

Kurz darauf war es auch schon so weit und das Mädchen saß fröhlich auf den Rücken Pegasus‘ der mit ihr eine kleine Runde flog. Doch wie so viele schöne Träume ging auch dieser weiter und nach einiger Zeit verabschiedete sich die träumende Celine von Usagi. Nicht jedoch ohne ihr Versprechen abzunehmen gesund zu werden.

Erst nachdem diese mit dem Traumwächter verschwunden war, trat auch Aurora aus ihrem Versteck und sah zu ihrer Prinzessin.
„Sie hat recht, es wird Zeit.“
„Kann ich wirklich schon zurück?“
„Wenn du dazu bereit bist, sicher.“
„Ich… ja ich glaube ich bin dazu bereit.“

„Was hast du nur?“ fragte sich woanders ein schwarzhaariger Mann, als er seine blonde Patientin beobachtete. Anders als wie die meisten Krieger machte sich der Erdenprinz so seine eigenen Gedanken um den Gesundheitszustand der Blonden.
Seit Wochen lag sie nun schon ohne erkennbare Verletzungen oder der Bewusstlosigkeit entsprechenden Symptomen als Patientin im Krankenhaus. Doch zu einem Ziel kam bisher keiner. Die Energie, die jene am Tag des Kampfes ausgestrahlt hatte war gewaltig gewesen und dennoch machte sich Mamoru weniger Sorgen um eben diese. Im Moment wollte er nur, dass jene gesund wurde.
Als er jedoch das Krankenzimmer verlassen wollte um die Visite zu beenden erschrak er fürs erste, als er den Namen „Celine“ im Raum hörte und direkt zu früheren Freundin und derzeitigen Patientin sah.
Welche ihrerseits langsam die Augen öffnete, zum ersten Mal seit dem letzten Angriff.

Ende / Kap 17 – Bitte wache auf! – Fortsetzung folgt
Dieses Werk wurde am 13.05.2010 11:10 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
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