Zwischen Leben und Tod- Kapitel 1: Das Erwachen von Cassidy
Hier das erste Kapitel ^^ Ich habe festgestellt, dass es sehr schwer ist die richtigen Worte für das Gefühl das in Hotaru herrscht zu finden. Würd mich freuen über ein Feedback .

Nichts ... es war ein sonderbares Gefühl. Lag sie? Saß sie? War sie tot? Es war ein sonderbares Gefühl ... Langsam, ganz vorsichtig, öffnete sie die Augen. Dieser Ort war ihr fremd... Wo war sie? Sie versuchte ihren Kopf zur Seite zu drehen, doch mit einem Schlag fühlte ihr Körper sich wie Blei an. Ein tiefer Schmerz durchfuhr sie und sie schloss wieder die Augen, in der Hoffnung so wieder das Nichts zu spüren. Doch es half nichts.... Nochmals schlug sie die Augen auf und starrte die weiße Decke des fremden Zimmers an. Sie verstand nicht was los war... aber sie erinnerte sich. Sie war mit ihrem Vater im Labor gewesen... ein wunderschönes Projekt hatte sie beobachtet. Lauter funkelnde Sterne im schwarzen Nichts... wie ein Stück des strahlenden Nachthimmels. Und dann... war es ein Licht, das alles verschlang? Viel Licht... und dann das Nichts.
Ein Gefühl von Hilflosigkeit viel über sie ein wie eine kalte Lawine in Mitte des sonnendurchfluteten Weiß. „Papa.... „ flüsterte sie mit fast erstickter Stimme. Plötzlich hörte sie wie eine Tür sich öffnete. Schwere Schritte näherten sich ihr. Und da stand er.. ihr Vater. Das grau- silberne Haar spiegelte die Sonnenstrahlen wieder und ein liebes Lächeln war zu sehen. Nur die Brille, die war Hotaru nicht vertraut. Ein Brillenglas ließ sie nicht in das zweite Auge ihres Vaters blicken und ein merkwürdig kalter Schauer durchfuhr sie. „Papa...“ sagte sie, diesmal mit einer etwas festeren Stimme. „ Meine kleine Hotaru… wie fühlst du dich ? „ . Seine Stimme klang hell doch die Wärme.... wo war die vertraute Wärme seiner Stimme? „Ich ... ich weiß es nicht. Ich fühle mich...schwach.“ Tränen fühlten Hotarus Augen ohne das sie verstand warum. Etwas schien sich kalt und erbarmungslos um ihr Herz geschürt zu haben. Plötzlich war die Ruhe im Zimmer unerträglich. Hotaru hätte am liebsten geschrien. Sie wollte weinen, schreien, irgendetwas tun gegen ... ja gegen was? „ Hotaru, mein Liebes, es gab im Labor einen Unfall. Du wurdest schwer verletzt. Aber bald bist du wieder auf den Beinen, das Schwächegefühl geht bald weg. Ich habe...“ Doch Hotaru hörte ihrem Vater nicht zu. Mit leerem Blick starrte sie ihn an, doch der Kampf in ihr drin war gewaltig. Hinter dem tiefen Violett ihrer Augen schien sie etwas zu zerreißen. Irgendetwas durchflutete kalt und erbarmungslos ihren Körper... Ihr Herz fing an schneller zu schlagen. Blut durchströmte wie ein reißender Fluss ihren Körper. Die Worte ihres Vaters verstummten zwischen dem lauten Pochen. Hotaru schrie, doch kein Ton kam aus ihrem Mund. Ihre Stimme hallte in jeder Faser ihres Körpers wieder... und dann, mit einem mal hörte es auf. Ihr Herz, ihr Blut, ihre Stimme... alles verstummte....
Dieses Werk wurde am 23.06.2007 19:04 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
Umsetzung = Wie ist die Idee des Werkes verwirklicht wurden?
0%
0%
0%
0%
0%
Stil = Gibt es gravierende Fehler oder ist das Werk stimmig?
0%
0%
0%
0%
0%