Twillight Zone- Und Träume werden doch wahr... 2 von Cassidy
Auf Wunsch von Marly schreibe ich die Geschichte vom 5. Text WB weiter. Wer den Anfang lesen will: Sailor Schulle - Wettbewerbe- TextArchiv-5.WB-2. Platz Cassidy

Still lag sie da. Horchte den Vögeln die draußen ihre Lieder sangen und wartete... Wartete auf das gewohnte Geräusch, das sie jeden Morgen hörte. Eine halbe Stunde lag sie so da. Sie traute sich nicht die Augen zu öffnen und dachte über das was letzte Nacht geschehen war nach. Doch, ist das wirklich passiert? Oder war das nur ein Traum? Sie spürte den Ring an ihrem Finger und den geraden harten Boden unter ihr. Nein... alles Einbildung! Das konnte nicht sein... Jetzt reichte es ihr... Sie musste die Augen öffnen um zu sehen, dass das alles nur ein Traum war. Sie schlug die Augen auf und starte die Decke an. Nun... ihre Decke war es nicht. Es war eine Holzdecke und nicht die weiß gestrichene Steindecke ihres Zimmers. Mit einem plötzlichen Ruck saß Cassidy kerzengerade da. Langsam , fast ängstlich, blickte sie sich um. Sie schluckte. Sie befand sich in einem nicht all zu großem Zimmer. Ihr Bett war nur eine dünne Matratze auf dem Boden. Daneben lagen Schlappen auf dem sauber gewischten Holzboden. Die Wände waren Schiebetüren aus Holzbalken und etwas, das so aussah wie dickes Papier... Kurz gesagt , Cassidy befand sich in einem Zimmer des Hikawa- Tempels. Plötzlich öffnete sich eine Schiebetür. Cassidy zuckte erschrocken zusammen. „ Guten Morgen. Der Meister hat mich gebeten dir das Frühstück zu bringen.“ Vor Cassidys Tür stand ein großer junger Mann mit langen verstrubbelten Haaren und einem Essenstablett. „Youichiro....“ flüsterte Cassidy und ein kalter Schauer erfasste sie. « Öh ja.. so ist mein Name. Woher weißt du ihn den?“ fragte Youichiro etwas verwundert. „ Ähm... ich...nun..Rei! Genau! Rei hat ihn mal erwähnt...“ Cassidy lachte nervös. Youichiro stattdessen schien sich sehr geschmeichelt zu fühlen. Von draußen vernahm Cassidy sich nähernde Schritte. Es war ein fester und bestimmter Gang. Youchiro drehte sich zur Seite:“ Guten Morgen Rei“ Er lächelte. Cassidy gefror das Blut in den Adern. Was sollte sie jetzt machen? Ob Rei ihr glauben würde? Sie konnte sich ja selber nicht erklären wie sie hier gelandet war...“Guten Morgen. Youchiro geh den Hof kehren und lass mich und unseren Gast alleine!“ Rei stand jetzt an der Tür und schaute Cassidy an. Cassidy erwiderte den Blick nicht, sondern starrte auf ihr Frühstück, als ob sie noch nie Waffeln gesehen hätte. Youichiro nickte und verschwand und Rei betrat das Zimmer, schloss langsam die Tür hinter sich und blieb still stehen. Keiner sagte ein Wort. Im Zimmer herrschte Stille... eine gefährliche Stille. Cassidy wagte es nicht sich zu bewegen. Sie fühlte sich wie versteinert. Vielleicht, wenn sie lang genug so still dasaß, würde Rei einfach gehen? Doch das war wohl nur ein Wunschdenken. Nach einer Minute, oder waren es Stunden, wünschte Rei ihr mit fester Stimme einen guten Morgen. Langsam erhob Cassidy ihren Blick vom Frühstück und wanderte vorsichtig mit ihren Augen zu Reis, um ihren Blick zu erwidern. Zu Cassidys Erstaunen schaute Rei keinesfalls böse, misstrauisch oder angriffslustig. Nein, Rei lächelte sie an! „Gu.. guten Morgen...“ murmelte Cassidy. „Hast du keinen Hunger, Cassidy? So heißt du doch, oder? Jedenfalls hat das mein Großvater gesagt. Komm iss ruhig. Youichiro hat sich große Mühe mit deinem Frühstück gegeben. „, meinte Rei und setze sich neben Cassidy hin. Warum war sie so nett? Sie wusste doch dass Cassidy ihre geheime Identität kannte? Hatte sie keine Angst, dass ein Dämon vor ihr saß? Plötzlich überkam Cassidy eine absurde Idee... Sie beäugte ihr Frühstück misstrauisch. Vielleicht war es vergiftet? Doch bevor Cassidy noch weitere Theorien spinnen konnte ertönte von draußen eine laute und quirlige Stimme. „Hey Youichiro, wo ist den Rei?“ hörte Cassidy die Stimme rufen. „Guten Morgen Bunny! Rei ist gerade bei unserem Gast, da in dem Zimmer“ antwortete Youichiro freundlich. „Oh Bunny ist da, ausnahmsweise mal pünktlich.“, flüsterte Rei wohl mit sich selber sprechend. Cassidy erwartete gespannt an der Tür die Besitzerin der Stimme zu sehen. „Nun, gleich lernst du auch unsere Bunny kennen... oder kennst du sie auch schon?“ fragte Rei und in ihrer Stimme hörte Cassidy endlich etwas Misstrauen raus. Cassidy nickte.“ Ich... ich kenne euch alle. Merkur, Jupiter, Venus, Uranus, Neptun, Pluto, Saturn, Chibimoon, die StarLights, eure Feinde, eure Freunde... ich...ich kenne sogar eure Träume. „ erwiderte Cassidy bestimmt. Sie wollte keine Angst haben. Wieso auch? Nun sie war hier, in einer Welt die eigentlich nicht existieren dürfte mit Menschen die nicht existieren... Die Tür ging auf. Vor Cassidy stand ein Mädchen mit großen blauen Augen, langen blonden Haaren die zu zwei Pferdeschwänzen zusammengebunden waren und am Ansatz einen runden Knubbel hatten. SailorMoon... „ Du bist also die Unbekannte...hi ich bin Bunny Tsukino!“ Bunny lachte sie freundlich an und reichte ihr die Hand. „Hallo... ich... ich bin Cassidy und es freut mich deine Bekanntschaft zu machen.“ Cassidy reichte ihr ebenfalls die Hand und strahlte übers ganze Gesicht. Als ihre Hände sich berührten erstrahlte plötzlich der Ring an Cassidys Hand. „Was ist das...“ schrie Bunny und sowohl sie als auch Rei wichen zurück. Wieder erstrahlte ein gleißendes Licht und Cassidy drückte die Augen zu....
Dieses Werk wurde am 28.06.2007 14:38 Uhr eingereicht und wurde bereits 0mal bewertet.
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