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Nachrichten rund um die Kriegerinnen
14.10.2013, Silion
Nach 11 Jahren hat Naoko Takeuchi gemeinsam mit OsaP der in Japan erscheinenden Frauen Zeitschrift ”ROLa” ein im August und ein im November erschienenes Interview gegeben!

Es ist fantastisch endlich wieder Naoko Takeuchi in den Medien zu finden! Aya, der Interviewer verspricht auch eine Fortsetzung!

Naoko erzählt ihm hauptsächlich wie mühsam es war die alten Chefs des Magazins ”Nakayoshi” zu überzeugen, Sailor Moon, als die Serie wie sie es heute ist, zu akzeptieren. (Ihr Vorbild für die Serie war dabei ”Power Rangers”.)

Doch zum Glück war sie mit 34Jahren energiegeladen und emanzipiert genug um sich gegen alte Klischees zu erwehren! Klischees, wie dass eine ”Kampfserie” nur im Stil ”Gatchaman” erfolgreich sein würde, sprich mit intensiven Farben und klar vergebenen Rollen ...

Dennoch musste sie einige Kompromisse eingehen, so trug Usagi ursprünglich nämlich silbernes Haar. Aber selbst der „Oma Stil“ kam bei den „Opas“ des Verlags nicht gut an. Gelegentlich hatte sie auch Diskussionen mit OsaP zu führen, wie bei den Sprüchen der Krieger. ”Moon Prism Power” musste Naoko zum Beispiel 30mal aufsagen. Anders bei der Entscheidung zu ”In the name of the Moon, I’ll punish you”, wo Naoko gefühlte 100mal von OsaP genötigt wurde ...

Naoko verrät so zu Beginn des 2. Teils des November Interviews, dass sie selbst eine Menge Sailor Moon Merchandising kaufte, aber aufgrund des Platzmangels wieder verkaufte - was sie nunmehr allerdings bedauert. Die Tatsache, dass sie gelegentlich am Design mitarbeiten durfte, wird sie sicherlich etwas trösten ;)

Als das erste Merchandising erschien, war Naoko Takeuchi sehr schockiert, wie kalkulierend Bandai war. So wurden die Spielsachen möglichst preiswert produziert, was sich auch in der Gestaltung bemerkbar machte. Lediglich eine Managerin Bandais verstand Naoko, jene wußte auch, dass Kinderspielzeug eine Aura braucht um erfolgreich vermarktet werden zu können. Frauen haben eben laut ihr einfach den gewissen ästhetischen Sinn.

Anschließend nennt sie so viele Mangas, die sie als Kind beeindruckt haben. Sie las nicht nur Geschichten für Mädchen, sondern begeisterte sich auch für dunklere und schwerere Werke der 1960er. “Aim for the Ace!“, “Rose of Versailles“, “Haikara-san ga Tooru“ und “Suna no Shiro“; “Candy Candy” hat sie geliebt. Sie war Fan von Machiko Satonaka, Waki Yamato und Kimiko Uehara. Ihre persönllichen Göttinnen waren Chieko Hara und Yumiko Igarash! Aber auch Leiji Matsumoto, Moto Hagio und Keiko Takemiya mochte sie sehr gern!

Doch erst im 3.Teil des Interviews wird es interessant. So beichtet sie, dass sie sich eigentlich für ihren Manga Sailor Moon schämt. Sie sieht ihre Fehler und behauptet ihn unprofessionell gezeichnet zu haben. Um das Thema nicht zu vertiefen gewährt sie noch einen kleinen Einblick in ihr Privatleben.

So besucht ihr Sohn nun die 1.Klasse und ihre Tochter ist 4 geworden, anscheinend ist die Kleine so süß, dass viele sie damit ärgern, sie sei Sailor Moon persönlich :3


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